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Changes III / Sentebale von silverbird
Inhalt: Dean und Sam freuen sich auf ihren Kurzurlaub. Doch bevor sie ihn antreten können, verschwindet Sam.
Fandom(s): Originale Pairing(s): Dean Wilson/Sam Hensen
Story-Genre: Romanze
Lšnge der Story: Mehrteiler
Story-Typ: Slash - M/M
Warnungen: Keine
Challenges:
Serie: Changes
Kapitel: 16 Story vollendet: Nein Anzahl der Wörter: 23241 Wörter Gelesen: 1794 Mal Datum der Veröffentlichung: 22.02.13 Letztes Update: 14.07.13
Kapitel 11 von silverbird

„Dean. DEAN! Verdammt, Junge, ich rede mit dir!"

„Was?" Deans Kopf schnellte zu Bill, der ihn offenbar schon ein paar Mal angesprochen hatte. Doch durch Sam abgelenkt, hatte er ihn nicht gehört. Ein Fehler, der ihm früher nie passiert wäre. ‚Enders hat Recht. Ich bin wirklich zu einem verliebten Idioten mutiert und das kann ich jetzt einfach nicht gebrauchen. Denn es geht um Sammy. Ich muss für ihn da sein. Ihn beschützen. Mit all meinem Wissen und Können, damit wir beide aus diesem Albtraum lebend rauskommen', dachte Dean und beschloss, von nun an so professionell zu arbeiten, wie er es vor seiner Begegnung mit Sam getan hatte.

Er durfte sich nicht von seinen Gefühlen leiten lassen. Nicht jetzt, denn wenn er Sam verlor, war auch sein Leben zu Ende. Diesen Verlust würde er nicht ertragen, das stand für ihn außer Frage. Daher schenkte er von nun an seine ganze Aufmerksamkeit Bill, der auch schon erklärte: „Noch einmal für den Idioten, der nicht zugehört hat. Der Plan: Wir werden Silvester unterstürzen. Sam hat die Leitung und ich will keine Widerworte darüber hören."

„Schon gut, schon gut", brummte Dean gefrustet, obwohl ihm das gar nicht passte. Seiner Meinung nach war es völliger Schwachsinn, einem jungen, unerfahrenen Agenten die Führung zu überlassen. Vor allem, wenn man hier Leute, wie zum Beispiel ihn selbst, Bill oder Enders hatte, die wesentlich mehr Erfahrungen bei solchen Operationen hatten. Aber wahrscheinlich war Sam auch dafür programmiert worden, der Anführer zu sein. Also war es ohnehin zwecklos, da etwas ändern zu wollen und auch wenn Dean es nicht zugeben wollte, insgeheim machte ihn das stolz. Dennoch, alles was er in dieser Situation tun konnte, war, auf Sam gut aufzupassen. Und das würde er auch verdeutlichen, daher sagte er noch: „Aber ich bin sein rechter Flügelmann. Damit das klar ist. Worum geht es eigentlich genau und wie soll das Ganze ablaufen?", fragte er noch, da er wirklich absolut gar nichts mitbekommen hatte.

Mark verdrehte die Augen, seufzte und begann dann zu erklären: „Also noch einmal und spitz diesmal deine Löffel, verstanden?" Er wartete keine Erwiderung Deans ab, sondern sprach weiter: „Wenn man Clemens glauben darf, und das tun Bill und ich inzwischen, dann gibt es ungefähr dreißig Kilometer von hier einen Waffenhändler Namens Skynard, der unsere Feinde nicht nur mit Waffen beliefert, sondern auch alle Pläne unserer Stürzpunkte hat, die sich überall auf diesem Planeten befinden. Wenn das stimmen sollte, dann sind wir jederzeit punktgenau angreifbar.

Was das bedeutet, kannst du dir vorstellen. Jedenfalls soll in sieben Tagen eine Auktion über die Bühne gehen, bei der der Datenstick, auf dem sich alle diese Informationen befinden, an den Meistbietenden versteigert wird. Der Plan ist, diesen Stick vorab in unsere Hände zu bekommen. Deswegen soll das auch nächste Nacht über die Bühne gehen. Clemens und der Mann aus dem Pentagon denken, dass Skynard eine Woche vor der Auktion nicht mit einem Überfall in sein Haus rechnet. Vor allem auch, weil sein Haus technisch auf höchstem Niveau abgesichert ist und er zudem eine Menge Wachen postiert hat.

Aber einer unserer Jungs hier ist ein Elektronik und Computergenie. Zumindest behauptet Silvester das. Er wird also diesen technischen Kram austricksen können und den Rest machen wir. Daher stehen die Chancen generell gut, dass er Coup gelingt. Im Detail bedeutet das Folgendes: Der Techniker macht alles klar. Ich, du, Sam und die zwei anderen holen dann den Sicherheitskoffer, in dem sich der Datenstick befindet. Skynard zu eliminieren, wäre eine gefragte Zusatzoption. Morgen um 0200 geht's los. Denn wie wir alle wissen, ist die Zeit zwischen 0300 und 0500 die tiefste Schlafphase. Wenn wir also auch noch Glück haben, sind wir schneller wieder draußen als drinnen. Alles verstanden? Trotz Herzchen in den Augen?", spottete Mark und griff nach dem Whiskeyglas, das auf dem Campingtisch stand.

„Ja, und du kannst mich mal", brummte Dean verärgert und fragte sich gleichzeitig, wie es Mark gelang, in jeder Situation Whiskey zu haben.

„Nein danke, das überlasse ich lieber deinem Herzbuben", kontere Mark grinsend und nahm einen größeren Schluck.

Bill brummte genervt. „Seid ihr fertig mit flirten? Dann teil ich mal die Wachen ein."

„Ich übernehme die Erste", meldete sich Dean schnell zu Wort. Nachdem er einen Blick auf Sam geworfen hatte, der immer noch völlig emotionslos am selben Platz stand. Und Dean war froh, dass Bill sofort zustimmte. Er hielt es einfach nicht mehr in Sams Nähe aus und verließ fluchtartig das Zelt. Er wusste, Mark und Bill würden alles andere schon regeln und ihn wissen lassen, was er wissen musste. Erstmal war er einfach nur froh im Freien sein zu können, um richtig durchzuatmen und auch in Ruhe nachzudenken.

 Natürlich musste er wachsam sein, aber es war nicht zu erwarten, dass sie hier überfallen werden würden. Dennoch schweifte sein Blick über das Gelände und er umrundete das Lager immer wieder, während er über ihre derzeitige Situation und vor allem über Sam nachdachte.

~*~

Eine gute Stunde später tauchte Bill 40 Schritte vor Dean auf, der es sich nicht verkneifen konnte, ganz nach Vorschrift zu rufen: „Halt, wer da?"

„Brüll nicht herum, du Idiot. Wir müssen reden und zwar so, dass uns keiner hört", verlangte Bill brummig und steuerte einen knorrigen alten Baum an, sicher, dass Dean ihm folgen würde.

„Du glaubst also die Geschichte von Clemens nicht", wusste Dean, gleich nachdem er sich neben Bill nieder gelassen hatte.

Der alte Agent schüttelte den Kopf. „Nicht ein Wort. Oder zumindest sehr wenige davon. Obwohl er alles getan hat, um mich und Mark zu überzeugen. Er hat sogar über eine verschlüsselte Leitung seinen Verbindungsmann im Pentagon angerufen, der dann mit Mark und auch mir gesprochen hat, um Clemens Geschichte zu bestätigen. Ich kenne den Kerl sogar. Ein Vollidiot, dem man alles einreden kann, vor allem dann, wenn man wie Clemens dafür ausgebildet ist. Daher bin ich davon überzeugt, er hat auch diesen Mann manipuliert."

„Kann gut sein. Und zu dem anderen was du gesagt hast: Ganz deiner Meinung", stimmte Dean zu. „Denn wenn es so ein wichtiger Auftrag wäre, hätten sie andere Leute geschickt, um ihn zu erledigen, und nicht vier junge Burschen, die kaum ausgebildet sind. Das ist ein Todeskommando, wenn du mich fragst, und ich würde Clemens am Liebsten auf der Stelle um die Ecke bringen, wenn nicht Sam dadurch für immer in sich gefangen wäre. Also ziehen wir es durch und versuchen, nicht dabei drauf zu gehen."

„Guter Plan. An den halten wir uns. Wobei alles nicht so einfach werden wird, wie Mark es geschildert hat", gab Bill zu bedenken, dann holte er einen Flachmann aus der Tasche, nahm einen kräftigen Schluck und reichte die Flasche anschließend an Dean weiter.

„Ja, da hast du recht, so einfach wird es nicht werden. Aber wir kriegen das schon irgendwie hin. Wir müssen einfach. Aber, Bill, Saufen im Dienst? Noch ein Regelverstoß von dir, der mir sehr sympathisch ist", grinste Dean, bevor er ebenfalls trank.

„Okay, genug Spaß gehabt", fand Bill und nahm Dean den Flachmann weg. „Sam hat die nächste Wache und nein, du wirst nicht auf ihn aufpassen, das mache ich. Also macht dir keine Sorgen und hau dich ein paar Stunden aus Ohr."

„Ja, ja", brummte Dean missmutig, doch Bill packte ihn an der Schulter und schaute ihm eindringlich in die Augen. „Du musst fit sein, Junge, also hör auf mich. Sam zu Liebe. Klar?"

Dean musste Bill da wirklich zustimmen und das sagte er ihm auch. „Okay, du hast Recht. Sobald Sammy mich ablöst, lege ich mich hin."

„Nein, du gehst genau in der Minute, wo er auftaucht. Keine Begegnung zwischen euch beiden. Das wäre derzeit einfach ungünstig. Das weißt du", befahlt Bill streng und Dean nickte ergeben, wohl wissend, wie recht der Freund hatte.

~*~

Wie Smith/Clemens es befohlen hatte, waren Sam und seine drei Kameraden in ihr Zelt gegangen, um sich schlafen zu legen. Durch das harte Training, das sie den ganzen Tag hatten machen müssen, schlief Sam, ebenso wie die anderen, schnell ein. Doch es dauerte nicht lange, bis er spürte, wie sich jemand neben ihm auf das schmale Feldbett drängte, ihn in die Arme nahm und zärtlich küsste.

„Mhh... Dean", summte er und begann den Kuss zu erwidern. Sam schlang die Arme um seinen Geliebten, drückte ihn fester an sich und als der sich nach einer Weile auf ihn legte, konnten sie die Erregung des anderen deutlich spüren. Sie rieben sich begierig aneinander, ihre Küsse wurden immer stürmischer und ihre Hände begaben sich auf Wanderschaft. Sams leises Stöhnen ging bald in ein Keuchen über und auch Dean war völlig aufgewühlt von den Gefühlen, die ihn überrollten.

Kurz darauf zerrte Sam an Deans Kleidung. Der Drang, mehr von dessen Haut zu spüren, stieg mit jeder Sekunde, doch sein Partner schien andere Pläne zu haben, denn er ließ plötzlich von Sams Lippen ab, um mit seinem Mund Sams Hals hinab zu wandern. Mit seiner Zunge hinterließ er eine feuchte Spur, während er sich immer tiefer an Sams Körper hinunter bewegte. Dessen Bauchdecke flatterte, als Dean dem Bauchnabel besondere Aufmerksamkeit zukommen ließ. Und Sam biss sich auf die Unterlippe, um ein lautes Stöhnen zu unterdrücken.

 

 

 

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