File 1: stories/1/68.txt
- Schriftgröße +

„Äh, hi Leute, wie geht’s denn so?“ Spike war nervös und wusste nicht recht, wie er sich Angels Freunden gegenüber verhalten sollte. Er hatte schließlich nie welche gehabt, denn die Scoobies in Sunnydale konnte er wirklich nicht Freunde nennen.

„Hallo Spike. Angel sagte schon, dass du heraufkommen würdest. Kaffee?“ Cordy war diejenige, die sich am schnellsten einer neuen Situation anpassen konnte und sie machte wenn möglich auch immer das Beste daraus. Wes und Gunn ignorierten den blonden Vampir allerdings so weit es möglich war und nickten nur auf seinen Gruß.

„Ja, danke Pet, Kaffee wäre toll.“ Spike setzte sich auf die Kante von Cordelias Schreibtisch und nahm die Tasse entgegen, die sie ihm kurz darauf reichte. Die Seherin setzte sich wieder und seufzte frustriert auf, als sie wieder auf ihren Laptop starrte.

Spike war langweilig. Angel wollte ihn anscheinend nicht sehen, daher fragte er: „Was machst du da?“

„Ich hatte eine Vision von zwei... wie auch immer sie heißen mögen und suche schon seit Stunden nach diesen Dämonen. Sie werden einen Autobus angreifen und zwar morgen Abend. Ich kann diese blöden Dämonen nicht finden. Sie sehen so ähnlich aus wie Krokodile auf zwei Beinen. Füße wie ein Mensch, aber Klauen statt Hände - und…“

„Ich glaube nicht, dass Spike das interessiert, oder er etwas darüber weiß, Cordelia“, meinte Wesley scharf. Er wollte nicht, dass der blonde Vampir Einblick in die Aktivitäten von Angel Investigations bekam, daher fiel er Cordy ins Wort.

„Schwarze Schuppen und Krokodilmaul. Das ist ein KnGeko. Er spuckt wie ein Lama und sein Auswurf ist tödlich für Menschen. Sogar Vampire können ernsthaft verletzt werden, wenn er sie anspuckt und er trifft. Punktgenau bis zu drei Meter. Gib den Namen ein. Wenn ihr ein Dämonenverzeichnis habt, müsste ein Bild drin sein, sonst sieh im Internet nach“ erklärte Spike ruhig und nippte an seiner Tasse.

Cordy tat wie Spike ihr gesagt hatte und wurde gleich darauf fündig. „Wenn du früher heraufgekommen wärst, hätte ich viel Zeit gespart!“, sagte Cordy und lächelte ihn freudig an.

Wes kam zu den beiden herüber und blickte auf den Bildschirm. Erstaunt blickte er Spike an. „Woher weißt du das? Wir suchen diesen Dämon schon den ganzen Tag.“

„Bin mal einem begegnet“, war alles was Spike erwiderte. Er erwähnte nicht, dass er zusammen mit dem KnGeko von der Initiative eingesperrt worden war und bei den Experimenten der Soldaten gesehen hatte, wie dieser bei dem Versuch sich zu wehren um sich spuckte, und die Männer reihenweise tot zu Boden fielen, als der Schleim sich ätzend durch ihre Körper fraß.

„Ach“, kam es von Gunn. „Und weißt du Klugscheißer auch, wie man sie vernichtet?“

„Pfeffer.“ Spike nahm wieder einen Schluck aus der Tasse.

„Wie, Pfeffer?“

Eine ordentliche Portion stinknormalen, schwarzen Pfeffer und sie lösen sich auf. Das ist das einzige was durch ihren Panzer dringt.“

„Das ist ein Scherz, oder?“, fragte die Seherin skeptisch.

„Nein. Kein Schwert, keine Kugel kann die Haut von einem KnGeko durchdringen, aber Pfeffer löst sie auf. Ist wohl eine chemische Reaktion“, erklärte Spike emotionslos.

Angel kam aus seinem Büro. Er hatte genug gehört. Sein Childe machte sich über seine Crew lustig, obwohl sie eine Übereinkunft hatten und das würde er auf keinen Fall dulden. Er hatte noch niemals so einen Unsinn gehört. Gut, er hatte auch noch nie etwas von KnGekos gehört, und doch gab es sie, Cordelia hatte das Bild gefunden.

Aber das, was Spike da von sich gab, konnte unmöglich wahr sein.

Er ging auf den Blonden zu und knurrte. „Ich sagte keine Spielchen, sonst musst du mit Konsequenzen rechnen.“

„Glaube es oder nicht, ist deine Sache“, entgegnete Spike ungerührt.

„Woher kennst du den Dämon?“

„Ich sagte es bereits. Ich bin ihm begegnet.“

„Wo, Spike?“

„Das geht dich nichts an!“, murrte der blonde Vampir pampig und blickte zu Boden.

„Du kommst mit.“ Angel packte sein Childe am Kragen und schleifte ihn nach unten in die Wohnung.

„Hey, was soll das? Bist du verrückt? Ich hab nichts getan. Versuche nur zu helfen, aber du glaubst mir natürlich nicht, wie üblich.“ Schmollend verschränkte Spike die Arme vor der Brust und ließ sich von Angel nach unten schleifen, während er versuchte sich besonders schwer zu machen, damit sein Sire ihn fast tragen musste.

Im Wohnzimmer angekommen zog Angel ihn ganz nahe an sich heran und blickte ihm tief in die Augen. „Wenn ich dir glauben soll, dann sag, woher du den Dämon kennst.“

Spike sah wieder zu Boden. „Aus dem Labor in dem ich war, er hatte die Zelle neben mir“, flüsterte er und hatte wieder das Gefühl vor Angelus zu stehen. Schuldig und auf seine Strafe wartend.

Doch Angel nahm ihn in den Arm und drückte ihn zärtlich an sich. „Tut mir Leid, William. Es ist schön, dass du uns helfen willst. Kannst du mir sagen, wie man sich vor dieser Spucke schützen kann?“

„Latex. Das ist das einzige Material, das resistent genug ist“, meinte Spike mit todernster Miene.

„Latex? Du meinst diesen Gummi, der wie eine zweite Haut unangenehm auf dem Körper klebt? Dieses... dieses eklige Zeug, das meinst du? Da muss es noch etwas anderes geben!“, meinte Angel verzweifelt, als er sich angeekelt vorstellte, in so einem hautengen Anzug gefangen zu sein.

„Davon weiß ich nichts. Hast du so etwas schon einmal angehabt, oder woher weißt du, wie sich das Material anfühlt?“, fragte Spike mit unschuldigen Augen.

„Was? Natürlich nicht! Ich hab es nur gesehen. In einem Geschäft für... also ich musste einkaufen und da hab ich… weil Cordy hatte Geburtstag und ich wusste nicht, was ich kaufen sollte und da kam ich in so einen Laden, da hatten sie... auch solche Kleidung aus diesem Latex…“ Angel wand sich wie ein Aal und als er in Spikes grinsendes Gesicht blickte, verstummte er endgültig.

„Du hast der Cheerleaderin einen Latexcatsuit gekauft?“, kicherte Spike.

„Neiin, einen Schlafrock aus Samt, keinen… Spike, grins nicht so blöd! Ich brauchte ein Geschenk und als ich auf der Suche nach etwas Passendem war, bin ich in so einen Laden geraten.“ Angel begann auf und ab zu gehen, um seinem Childe nicht in die Augen schauen zu müssen. Es war ihm mehr als peinlich, dass Spike jetzt davon wusste und er befürchtete, dass der Blonde dieses Wissen irgendwann ausnutzen würde. So hatte er sich seine neue Sire/Childe Beziehung nicht vorgestellt.

„Na wenigstens weißt du jetzt, wo du dieses Latex-Zeugs bekommen kannst, wenn ihr diesen Dämon bekämpfen werdet“, lachte Spike leise.

„Ich werde so etwas nicht anziehen, auf keinen Fall!“, erwiderte Angel bestimmt.

„Was denkst du wer sonst? Der Wächter? Oh ja, das möchte ich sehen.

Oder Blacky? Ich kenne ihn zwar so gut wie gar nicht, aber ihn schätze ich eher so ein, dass er diese...Kleindung, als total schwuchtelig ablehnen wird, Dämonenjagd hin oder her. Dann hätten wir noch die Seherin. Oh ja, sie sieht sicher absolut heiß in so einem Fummel aus, aber keiner der Drei wäre einem KnGeko-Dämon gewachsen, das weißt du. Geschweige den zwei von diesen Monstern. Also bleibst nur noch du übrig“, gluckste Spike.

„Und du“, kicherte Angel erbost zurück.

„ICH? Niemals. Ich bin kein verdammter Helfer der Hilflosen, vergiss es. Du kriegst mich nicht in so ein Ding, das gehört nicht zur Abmachung! Ich bin doch keine Schwuchtel. Du bist verrückt, wenn du glaubst, dass ich so etwas an meinen edlen Körper lasse.“ Entsetzt schaute Spike seinen Sire an.

„Komm schon, Will. Ich brauche deine Hilfe. Du bist so stark geworden, ein richtiger Meistervampir und es sind zwei Dämonen, die wir besiegen müssen. Für jeden von uns einen und meine Menschen sind zu schwach, wie du schon bemerkt hast. Ich kann und will ihr Leben nicht riskieren, jetzt, wo ich einen starken Vampir an meiner Seite habe.“

Angel sagte es bittend mit besonders schmeichelnder Stimme, in der Hoffnung, so Spike leichter zu überreden. Und er war erstaunt, wie leicht Spike zu lenken war. Nur mit Freundlichkeit und guten Worten, denn er antwortete: „Also gut, wenn du mich brauchst und wo ich doch ein Meistervampir bin, meinetwegen. Aber wehe du sagst ein Wort darüber zu deinen Menschen, dass ich in so ein poofiges Zeug gestiegen bin, dann kannst du dir deine drei Monate sonst wohin stecken.“

Spike schaute grimmig drein, aber innerlich jubelte er. ‚Das habe ich toll hingekriegt. Ich werde in Latex-Hosen unglaublich gut aussehen und ich bin gespannt, wie lange Angels Beherrschung reicht, wenn er mich so sieht, mit dem schwarzen, glänzenden Material auf meiner Haut. Angel ist ja so leicht zu manipulieren.

So langsam schienen sich doch gewaltige Unterschiede zwischen Angelus und Angel heraus zu kristallisieren. Das war wundervoll und Spike überlegte, vielleicht doch länger als drei Monate zu bleiben. Sollte Angel jedoch jemals herausbekommen, dass man sich auch ebenso gut mit jedem billigen Gummimantel vor dem Auswurf des KnGeko-Dämon schützen konnte, wäre es gut, laufen zu können und zwar sehr, sehr schnell. Auf jeden Fall schneller, als ein gewisser dunkelhaariger Vampir mit Seele. Aber Angel in so einem eng anliegenden schwarzen Outfit zu sehen, war das Risiko auf alle Fälle wert, befand Spike und beschloss sich keine weiteren Gedanken zu machen.

„Kein Wort, versprochen. Schließlich muss ich ja selbst so einen Anzug tragen“, sagte Angel und schüttelte sich bei dem Gedanken von kaltem Gummi auf seiner nackten Haut.

Angel sagte seiner Crew, dass er und Spike einkaufen müssten, um die Dämonen am nächsten Abend zu besiegen. Und das er und Spike gegen sie kämpfen würden, da es für Menschen zu gefährlich sei.

Wes war erleichtert und so verließen er, Cordelia und Gunn das Haus, um nach Hause zu gehen.

Kurz darauf machten sich die beiden Vampire auf den Weg in das Geschäft, welches Angel kannte, um die benötigte Kleidung zu erstehen.

Als Angel dem Verkäufer seine Wünsche ziemlich verlegen mitteilte, schwänzelte dieser um Spike herum und legte ihm Ganzkörperanzüge, sowie Hosen und knappe Ärmellose Oberteile vor. Er versuchte den blonden Vampir dazu zu überreden, doch etwas davon anzuprobieren, ohne Angel überhaupt zu beachten.

Angel kochte vor Eifersucht und malte sich die schlimmste Folter für den Kerl aus, der es wagte, sein Childe so schamlos anzumachen. Doch als sein Childe dem Verkäufer mit einem ‚Griffel weg, du Schwuchtel’ kräftig auf die Hand schlug, grinste Angel befriedigt.

Spike wählte zielsicher für sich und seinen Sire Hosen aus. Dazu Oberteile, die vorne mit einem Reißverschluss ganz zu öffnen waren.

Der Verkäufer riet ihnen noch ihre Körper ordentlich mit einer besonderen Lotion einzucremen, da das Material sonst so sehr an der Haut kleben würde und das sie dann nur unter starken Schmerzen zu entfernen war. Also kamen auch noch zwei Flaschen Lotion in die Tüte und Angel bezahlte mit seiner Kreditkarte.

Er betrat noch ein weiteres Geschäft, um noch den benötigten Pfeffer zu kaufen.

Spike hingegen blieb inzwischen vor der Tür des Ladens, um eine Zigarette zu rauchen.

Nachdem sie ihre Einkäufe beendet hatten und wieder im Hotel angekommen waren, begaben sie sich sogleich hinunter in die Wohnung und Angel stellte die Tüten ab.

„Ich hoffe es passt, weil ich deine Größe schätzen musste. Du hast etwas zugenommen, seit ich dich das letzte Mal in Sunnydale sah.“ Spike ließ sich grinsend auf das Sofa fallen.

„Heißt das ich bin zu dick?“, entsetzt sah Angel an sich hinunter.

„Nicht dick, Si… äh, Angel. Nur ein bisschen… stärker als früher. Das ist sicher das Schweineblut, das du seit Jahren zu dir nimmst. Das ganze Cholesterin und die Hormone die da drin sind. Du weißt schon.“ Spike hatte seinen Spaß daran, seinen Sire zu verunsichern, da er wusste, wie wichtig Angelus sein gutes Aussehen war und das schien sich auch bei Angel nicht geändert zu haben.

„Vielleicht sollte ich mehr trainieren? Ja, das sollte ich“, beschloss Angel und eilte ins Schlafzimmer, um seine Trainingshose aus dem Schrank zu holen. Fünf Minuten später kam er zurück, bereit seinen Körper in Form zu bringen. „Du kommst mit!“, sagte er bestimmt und schnappte Spike am Ärmel, um ihn hinter sich her zu zerren.

„Hey, ich brauche kein Training, ich sehe super aus!“, maulte Spike, ließ sich aber bereitwillig mitziehen.

In dem mit Matten ausgelegten Raum zog sich Spike bis auf seine Hose aus und stellte sich dem wartenden Vampir gegenüber. ‚Ich verstehe das nicht. Er trinkt schon in der Früh einen Liter Blut, isst Doughnuts und stopft sich haufenweise diese Marshmallows in den Mund und seine Figur ist besser, als ich sie in Erinnerung habe. Und ich esse so gut wie nie etwas, außer Blut und er sagt, ich habe zugenommen! Dabei gibt es das nicht. Vampire nehmen nicht zu. Ist doch so, oder?’ Angel hing seinen Gedanken nach und starrte auf den durchtrainierten Körper seines Childes.

„Was ist? Willst du grübeln, oder endlich kämpfen? Ich warte und es wird mir ein Vergnügen sein, dich so richtig zu vermöbeln. Ich kann’s kaum erwarten dir so richtig in den Hintern zu treten und dir zu zeigen, wo der Hammer hängt. Seit Jahren wünsche ich mir das und endlich ist es soweit. Na los, du hilfloser Helfer, zeig mir was du noch so drauf hast, denn das, was du da am Friedhof geboten hast war erbärmlich!“ Provozierend grinste Spike und bohrte seinen Zeigefinger in Angels Bauch.

„Du hast ja keine Ahnung, was du da redest, Boy!“, knurrte Angel. „Du vergisst wohl wer ich bin. Nur weil ich dich gefüttert und dir ein Dach über dem Kopf gewährt habe, heißt das noch lange nicht, das du keinen Respekt vor mir zu haben brauchst. Ich werde ihn dir beibringen. Du wirst heute wieder lernen dich zu benehmen.“

„Huh, ich zittere! Der große Angelus hat gesprochen. Wenn du so gut kämpfen kannst wie du quatscht, krieg ich wirklich noch Angst“, spottete Spike um zu vertuschen, dass er sehr wohl noch immer Angst vor Angelus hatte, aber so, wie er es damals nicht zugegeben hatte, wollte er es auch heute nicht tun und eine winzige Chance rechnete er sich sehr wohl aus, da er wusste, dass er besser kämpfen konnte als je zuvor. Und Angel war nicht mehr Angelus, auch das hatte er in den letzten Tagen freudig erkannt. Doch plötzlich hatte er Angels Faust im Gesicht und schlitterte über die Matten. Perplex rappelte er sich hoch und schaute in das lachende Gesicht seines Sires.

„Na, du Grünschnabel? Wohl die Klappe wieder zu weit aufgerissen. Unterschätze niemals deinen Sire mein Junge.“

Spike antwortete nur mit einem wilden Knurren und stürmte auf Angel los. Eine volle Stunde dauerte der Kampf der beiden Vampire und Angel hatte schwer zu kämpfen, bevor es ihm letztendlich gelang sein Childe auf die Matte zu drücken und ihn mit eisernem Griff fest zu halten.

„Und wer hat jetzt gewonnen, mein Kleiner?“ Er saß auf Spikes Hintern und hielt seine Hände auf dem Rücken fest.

„Fick dich, Angel“, keuchte Spike mit dem Gesicht in die Matte gedrückt.

„Falsche Antwort. Sag es, wer?“

„Du kannst mich mal.“

„Vielleicht komme ich darauf zurück. Also noch mal. Wer, Childe?“

„Du, du bist stärker. Bist du jetzt zufrieden? Hat dein Ego genug Streicheleinheiten bekommen? Dann kannst du mich ja loslassen!“, schrie Spike voller Zorn über seine Niederlage.

Angel erhob sich grinsend und zog sein Childe mit sich. Der wollte wütend davon stapfen, doch sein Sire hielt ihn fest.

„Was noch?“, murmelte Spike ohne Angel anzusehen.

„Du bist wirklich gut geworden, William. Ich bin stolz auf dich. Nicht mehr lange und du bist genauso stark wie ich Angel sah ihm in die Augen.

„Ja? Du meinst das wirklich?“, fragte Spike unsicher und sah Angel forschend an, um zu sehen ob er ihn nur wieder verspottete. Doch sein Sire sah ihn offen in die Augen.

„Sicher. Wenn du weiter machst, könnte es eines Tages durchaus der Fall sein.“ Angel musste über das Strahlen lächeln, welches sich auf Spikes Gesicht ausbreitete.

„Lass uns weitermachen, Angel, komm es ist noch nicht spät, und...“

„Genug für heute, Spike“, unterbrach dieser ihn lachend. „Wir haben morgen einen harten Kampf, schonen wir unsere Kräfte. Lass uns essen und wenn du willst noch ein bisschen fernsehen, okay?“

„Du willst mit mir zusammen in die Glotze gucken? Du bist mir unheimlich“, murmelte Spike verwundert.

„Warum nicht? Ich schaue mir ganz gerne einmal einen Film an.“

„Aber jede Wette, erst gehst du duschen!“, kicherte der blonde Vampir und sammelte seine Kleider vom Boden auf um seinem Sire zu folgen.

„Die Wette gewinnst du.“ Zufrieden über ihre momentane Harmonie ging Angel wenig später unter die Dusche.