File 1: stories/15/486.txt
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Kommentar:

Redangeleve hat mir diese Geschichte zum Geburtstag geschenkt.

Vielen Dank dafür. *drück*

 

„Hey Poof, alles bereit für den Trip deines Unlebens?" Grinsend lehnte sich Spike gegen den Türrahmen von Angels Apartment. Mit gemischten Gefühlen betrachtete der dunkle Vampir sein Childe. Statt seines üblichen Ledermantels hatte der Blonde sich heute wegen der Wärme in ein dunkles T-Shirt und eine schwarze Jeans gehüllt. Seine Daumen steckten lässig im breiten Ledergürtel. Unter anderen Umständen hätte ihn Angel sofort ins Schlafzimmer gezerrt und vernascht, aber heute...

„Wo ist deine Tasche? Sag nur nicht, du willst ganz ohne Gepäck nach Tijuana?" Spike runzelte irritiert die Stirn. Irgendetwas im Blick seine Sires sagte ihm, dass es mit Mexiko gar nicht gut aussah und er hatte recht.

„Wir können nicht fahren. Connor ist krank", erklärte Angel mit Leichenbittermine.

Spikes Lächeln verschwand. „Was hat die kleine Landplage denn? Beulenpest? Thyphus? Oder die Pocken?"

„Er muss sich wohl erkältet haben. Seine Nase läuft, er hustet und hat Fieber."

„Na und? Daran stirbt man doch nicht!" gab der Blonde schulterzuckend zurück. „Kein Grund die Reise abzusagen."

Sein Sire bedachte ihn wegen des fehlenden Mitgefühls mit einem strengen Blick. „Es ist das erste Mal, dass er krank ist. Ich möchte ihn ungern bei Cordy lassen."

„Warst du mit ihm beim Arzt?" fragte Spike sachlich.

Angel nickte. „Klar, gleich heute Morgen."

„Und was hat der gesagt?"

„Das es ein leichter Infekt ist, der in ein paar Tagen ausgestanden ist."

„Na also!" grinste der Blonde. „ Bring den Wurm zu Cordelia und lass uns losdüsen."

Angel sah nicht überzeugt aus. „Aber was ist, wenn er einen Fieberkrampf bekommt?"

„Du liest zu viele Elternbroschüren! Cordy wird doch wohl wissen, wie man Schröpfköpfe setzt oder jemanden zur Ader lässt."

„Spike, das macht man schon lange nicht mehr. Heute gibt man den Kindern ein Fieber senkendes Medikament in Form von Zäpfchen oder Saft", belehrte ihn Angel.

„Umso besser. Und falls es mit ihm dennoch zu Ende geht, dann gib ihr die Nummer vom Arzt und vom Beerdigungsinstitut."

„Spike!"

„War nur ein Scherz", rechtfertigte sich der Blonde. „Bloody Hell! Das sollte unser gemeinsames Wochenende werden. Das erste seit ich-weiß-schon-gar-nicht-mehr-wann."

„Wir holen das ganz bestimmt nach. Ich verspreche es dir", schlug der Dunkle versöhnlich vor. „Und bis dahin können wir es uns ja auch hier schön machen."

„Ja, genau. Mondscheinspaziergänge mit einem plärrenden Kleinkind", grummelte Spike wütend. „Vom Sex gar nicht mal zu sprechen."

„Ach komm. Ich mache dir auch ein Schirmchen in den Becher mit deinem Blut, dann können wir so tun, als wären wir in Mexiko."

„Hast du Tequila im Haus?" erkundigte sich der Blonde lauernd.

„Ja, habe ich. Und wenn du dich dann besser fühlst, hole ich dir sogar einen Sombrero aus dem Kostümverleih samt dem dazugehörigen Latino. Zufrieden?"

„Fast. Ich will einen Burito, mit allem drum und dran."

„Aber Spike, den kannst du doch sowieso nicht essen!"

Der Blonde grinste. „Aber ich rieche so gerne daran."

„Gut." Angel warf resigniert die Hände in die Luft. „Ich lasse dir einen Burito liefern. In Ordnung?"

„Nein!" Eingeschnappt kreuzte Spike die Arme vor der Brust. „Ich will nach Mexiko! Ich will Nachtspaziergänge am Strand und ich will wilden, hemmungslosen Sex!"

„Ach little One...", schnurrte der Dunkle leise und ließ seine Hand langsam über Spikes Vorderseite gleiten.

„Nix Little One! Griffel weg und hör auf mich mit diesem Hundeblick anzusehen! Die Masche zieht schon seit achtzig Jahren nicht mehr!" schnappte der Blonde beleidigt, doch er tat nichts um Angels Berührung zu verhindern.

„Ich verspreche dir, sobald der Kleine auch nur für fünf Minuten die Augen zu macht, fessele ich dich ans Bettgitter und wir spielen `guter Vampir, böser Vampir`."

Langsam aber sicher schmolz Spikes Widerstand wie Eis in der Sonne. „Aber nur wenn ich zur Abwechselung auch mal der böse Vampir sein darf."

Ein tiefes Knurren aus der Kehle seines Sires ließ ihn zusammen zucken. „Okay, dann bist du halt der böse Vampir", murmelte er kaum hörbar.

„Braves Childe und jetzt komm endlich rein. Ich muss noch Tee für Connor aufsetzen." Wie auf Kommando begann es aus dem Kinderzimmer herzzereissend zu Brüllen.

Spike murmelte etwas Unverständliches, warf seine Tasche in die Ecke und ließ sich geräuschvoll auf die Couch plumpsen, während Angel losrannte, um nachzusehen, was seinem Sohn nun wieder fehlte. Wenig später kam er mit einem auffallend verschwitzten, rotwangigen Kleinkind zurück.

„Kannst du ihn mal einen Moment nehmen, während ich den Tee mache?" fragte der Dunkle und setzte, ohne eine Antwort abzuwarten, Connor auf Spikes Schoß ab. Der kleine Junge sah den blonden Vampir mit einem neugierigen Blick an.

„Hallo Spielverderber", knurrte Spike und schob Connor von seinem Schoß herunter, als sei der Junge irgendetwas ekliges. Sofort verzog Connor sein Gesicht, als wolle er gleich wieder mit dem Weinen anfangen und der Blonde beeilte sich, das Kind zurück auf seine Knie zu setzen, bevor Angel wieder angerannt kam und ihn fragte, was er seinem Sonnenschein angetan hatte. Wirklich, seit der Poof zum Übervater mutiert war, verstand er überhaupt keinen Spaß mehr.

Connor entspannte sich sichtlich nachdem er seinen Willen durchgesetzt hatte und begann Spikes Gürtelschnalle einer genaueren Untersuchung zu unterziehen, während er fortwährend in seiner Babysprache auf den Blonden einredete. Gegen seinen Willen musste Spike lächeln und fuhr dem Jungen über das verschwitzte Haar. Irgendetwas hatte der Bengel, dem er einfach nicht widerstehen konnte. Vielleicht war es seine Ähnlichkeit zu Angel oder bloß der angeborene, kindliche Charme, aber irgendwie konnte Spike dem Jungen einfach nicht böse sein. Doch das ließ er sich natürlich nicht anmerken, als Angel schließlich zurück zum Sofa kam.

„Hier Connor, Daddy hat dir eine Flasche Tee gemacht", gurrte der dunkle Vampir und reichte dem Jungen die Trinkflasche. Connor nahm sie an den Griffen, probierte einen Schluck durch den Sauger und ließ die Flasche sofort fallen. Mit einem leidenden Blick auf seinen Vater verzog er den Mund und wimmerte kläglich.

Seufzend hob Angel die Flasche wieder vom Boden auf und hielt sie Connor erneut hin, doch der Junge ignorierte ihn stur und wandte sich wieder Spikes Gürtelschnalle zu. „Na komm", versuchte Angel seinen Sohn zu überzeugen. „So schlecht schmeckt es nicht. Guck, Daddy trinkt es auch." Er hielt sich die Flasche an die Lippen und simulierte Trinkbewegungen.

„Also, wenn es so schmeckt wie es riecht, kann ich den Kleinen verstehen", meinte Spike und schüttelte sich theatralisch.

„Der Kinderarzt hat aber gesagt, dass Connor viel Flüssigkeit braucht und das ungesüßter Tee bei Fieber besser ist als Milch", beharrte Angel und versuchte das Kind erneut erfolglos vom Trinken zu überzeugen. Der Junge bedachte seinen Vater mit einem bösen Blick und klammerte sich fester an den blonden Vampir.

„Kluges Kind", grinste Spike. „Von mir würdest du was anständiges bekommen. Wie wäre es mit einem Schuss Tequila ins Fläschchen, dann schmeckt`s vielleicht auch besser."

„Kinder dürfen keinen Alkohol, Spike!" regte sich Angel auf.

„Alkohol ist Medizin, das kann dir jeder Arzt bestätigen", erklärte der Blonde gelassen.

„In geringen Mengen", korrigierte ihn sein Sire. „Und ganz sicher nicht für meinen Sohn."

„Ist ja gut, ich hab`s verstanden", gab Spike angesäuert zurück. „Hast du zufällig Cranberrie Sirup da?"

„Kann sein, das da noch was in der Hausbar steht", meinte Angel zerstreut und ging los, um nachzusehen. „Ja, hier ist noch ein Schluck in der Flasche. Wozu brauchst du das?"

„Meine Mutter hat mir als Kind immer einen Schluck davon ins Trinkwasser gegeben", meinte Spike schließlich. „Fruchtsaft war teuer, den konnte sie sich nicht leisten. Probier mal, ob er den Tee damit trinkt."

Tatsächlich zeigte sich Conor gnädig und trank den mit Sirup gesüßten Tee zügig aus. „So ist`s brav", lobte ihn der dunkle Vampir stolz. „Jetzt bekommst du noch ein Zäpfchen und dann geht`s wieder ins Bett."

Schon allein bei dem Wort „Zäpfchen" bekam das Kind große Augen und fing wieder an zu Brüllen. „Und da sag noch einer, ich sei unsensibel", murmelte der Blonde kopfschüttelnd.

„Wieso?" fragte Angel verständnislos. „Ich habe doch gar nichts gemacht!"

„Du hast ihm gerade angedroht etwas kaltes, hartes in seinen Hintern zu schieben", erklärte Spike grinsend. „Kann ja sein, dass du da drauf stehst, aber dein Sohn ist offensichtlich anderer Meinung."

„Aber seine Stirn ist ganz heiß!" verteidigte sich sein Sire.

„Das merke ich selbst", gab Spike gereizt zurück, der das Gefühl hatte, eine ziemlich laute Wärmflasche auf seinen Knien zu balancieren. „Aber so wird das bestimmt nichts."

Angel zuckte hilflos die Achseln. „Also Herr Schlauberger, was sind deine Vorschläge, wie wir die Medizin in meinen Sohn bekommen?"

„Ganz einfach. Ich lenke ihn ab und du schiebst das Ding in seinen Darm", erklärte der Blonde den Plan. Gemeinsam gingen sie in Connors Zimmer. Gedämpftes Licht von einer kleinen Nachtleuchte über dem Bett tauchte den Raum in ein angenehmes Halbdunkel, als sie den Jungen auf den Wickeltisch legten. Während Angel Connor aus seiner Kleidung befreite, stellte sich Spike neben den Kopf des Kindes und zog allerlei Grimassen. Tatsächlich gab der Junge belustigte Geräusche von sich, während er versuchte, die Gesichter nachzuahmen. Genau in dem Moment, in dem Angel seinem Sohn das Zäpfchen gab, setzte Spike sein Vampirgesicht auf und der Junge war so fasziniert von der gruseligen Fratze, dass er ganz vergaß protestierend zu schreien.

„Na also, Job erfolgreich erledigt", grinste der Blonde, nachdem Angel seinen Sohn wieder angezogen hatte.

„Jetzt muss er nur noch schlafen", seufzte der Dunkle und besah sich den hellwachen Jungen besorgt.

„Wie bringst du ihn denn sonst dazu, dass er einschläft?" fragte ihn Spike, der den Kinderzirkus langsam leid war.

„Ich singe ihm was vor", erwiderte Angel und wenn er gekonnt hätte, wäre er jetzt sicher dunkelrot angelaufen. „Aber vergiss das gleich wieder, denn vor dir werde ich das bestimmt nicht tun."

„Doch nicht etwas Barry Manilow?" Der Blonde wackelte anzüglich mit den Augenbrauen.

„Das geht dich gar nichts an", fauchte sein Sire wütend. Er ging mit dem Jungen langsam durch das Zimmer und schaukelte ihn hin und her, doch Connor musterte nur mit großen Augen die Bilder an den Wänden und dachte gar nicht daran, einzuschlafen.

„Also ich gehe dann mal ins Wohnzimmer und zappe mich durchs TV", informierte Spike seinen Sire. „Es sieht ja so aus, als ob das hier noch eine Weile dauern kann."

Angel warf ihm noch einen bösen Blick zu, als der Blonde aus dem Zimmer schlenderte, doch Spike grinste unbeeindruckt. Er lümmelte sich wieder auf den selben Platz wie vorhin, griff sich die Fernbedienung und suchte nach einer interessanten Sendung. Als er schließlich bei einer Reportage über das Paarungsverhalten der afrikanischen Wildtiere ankam, lehnte er sich im Polster zurück und wartete. Das musste zur Stimulation reichen, wenn der Poof schon keinen Pornokanal hatte.

Nach einer dreiviertel Stunde, in der er sämtlichen Paarhufern und Säugetieren der Savanne beim Korpolieren zugesehen hatte, war er so scharf wie eine mexikanische Salsa und er konnte es kaum erwarten, dass sein Sire endlich das dumme Gör zum Einschlafen gebracht hatte. Daher fiel er den dunklen Vampir auch recht unsanft an, als Angel auf Zehenspitzen zurück ins Wohnzimmer geschlichen kam. „Hose runter oder ich kann nicht mehr für die Unversehrtheit deiner Klamotten garantieren", knurrte der Blonde und stieß seinen Sire auf die Couch.

„Nicht so stürmisch", murmelte der Dunkle unter Spikes gierigen Küssen. „Er ist gerade erst...."

Ein ohrenbetäubendes Gebrüll ertönte. Mit einem strafenden Blick auf sein Childe schob er den anderen Vampir von sich herunter und ging zurück in Richtung des Kinderzimmers.

„Na toll", grummelte Spike. „Was kann ich dafür, dass der einen Schlaf wie eine Katze hat?"

Entnervt wandte er sich wieder dem Naturfilm zu. Eine weitere viertel Stunde und diverse Griffe in die geöffnete Jeans später, kam Angel erneut in die Stube. Skeptisch sah ihm der Blonde entgegen. „Denkst du, wir können es wagen oder wird dein Sohn uns gleich wieder unterbrechen?"

„Ich denke, jetzt schläft er fest", antwortete Angel und warf einen Blick auf Spikes Hand, die noch in seinem Schritt lag. „Fängst du etwa schon ohne mich an?"

„Ich mache mich nur warm", entschuldigte sich sein Childe grinsend. „Und jetzt habe ich genau die richtige Betriebstemperatur." Er zog seinen Sire zu sich herunter und presste seine Lippen fest auf die des dunklen Vampirs. Angels Mund öffnete sich zu einem Stöhnen, worauf Spike seine Zunge verlangend in die feuchte Höhle des anderen wandern ließ. Seine Hände glitten an Angels Brust abwärts, bis er die deutliche Beule in dessen Hose fühlen konnte.

Ein markerschütternder Schrei aus dem Kinderzimmer bereitete dem lustvollen Spiel ein jähes Ende.

„Jetzt reicht`s!" verkündete der Blonde, während er vom Sofa sprang und sich die Hose zuknöpfte. „Dieses Mal gehe ich zu der kleinen Nervensäge und du wirst sehen, wenn ich erst mit ihm fertig bin, wird er es sich überlegen, ob er uns noch einmal stört!"

Wütend stapfte Spike in Richtung des Kinderzimmers. „Er ist krank, Spike!" rief ihm Angel noch hinterher. „Und wenn du ihm auch nur ein Härchen krümmst, werde ich dich nachher auf dem Kehrblech hier raus befördern!"

Der Blonde knurrte noch etwas von „Das will ich sehen", dann stieß er die nur angelehnte Kinderzimmertür auf. Doch seine Wut verrauchte beim Anblick des kleinen Jungen. Connor stand in seinem Bettchen und sah den Vampir schluchzend an. Sein Gesicht war nass von Tränen und das Haar hing ihm wirr in die Stirn. „Was ist los, Peaches?" fragte der Blonde mitleidig. „Kannst du nicht schlafen? Komm, Onkel Spike erzählt dir eine Geschichte und dann wirst du ganz schnell ins Reich der Träume gleiten und Daddy und mich lieb in Ruhe lassen, okay?"

Das Kind streckte bittend seine Ärmchen nach ihm aus. „Du willst raus? Von mir aus, aber nur solange ich erzähle." Er nahm Connor auf den Arm und setzte sich mit ihm auf einen Sessel neben dem Wickeltisch. Der Junge lehnte seinen Kopf gegen Spikes Brust und sah ihn vertrauensvoll an. „Guck nicht so. Kinder wie dich habe ich früher zum Frühstück verspeist", brummte der Blonde, aber er lächelte dabei. „Also, wo fange ich an? Es war einmal ein richtig cooler Kerl, der hieß William und er konnte jede Schnecke haben, die er nur wollte, aber er liebte nur die eine: Cecily. Doch die wollte ihn nicht...."

XXXXXX

Die Naturdoku war zu Ende und Angel zappte sich wahllos durchs Nachtprogramm. Warum dauerte das bloß so lange? Scheinbar war sein Childe doch nicht so gut darin, Connor zum Einschlafen zu bringen, wie der Blonde in seiner Selbstüberschätzung gedacht hatte. Ungeduldig stand Angel von der Couch auf und streifte durch das Zimmer. Wenn Spike seinem Sohn doch noch Tequila gegeben hatte, konnte er sich warm anziehen, da kannte der dunkle Vampir kein Pardon. Schließlich hielt er es nicht mehr länger aus und machte sich auf den Weg zum Kinderzimmer. Er horchte angestrengt an der angelehnten Tür, konnte aber von drinnen keinen Laut hören.

Ganz langsam drückte er die Tür einen Spalt weit auf und warf einen Blick ins Innere des Zimmers. Zuerst erschrak er, als er das leere Kinderbett sah, doch dann breitete sich ein feines Lächeln auf seinem Gesicht aus. Spike saß auf dem Sessel neben dem Wickeltisch, die Augen geschlossen, die Arme fest um das Kind auf seinem Schoß gewickelt, während sich Connor selig schlafend gegen seine Brust kuschelte. Leise ging Angel näher. Er nahm eine Decke vom Fußende des Kinderbetts und breitete sie über seine beiden Lieben aus. Spike murmelte etwas Unverständliches, doch dann entspannte er sich wieder. Eine ganze Weile stand Angel schweigend daneben und sah ihnen beim Schlafen zu. Es war so ein friedliches, liebevolles Bild. Angel wusste, dass Spike es niemals zugeben würde, doch er hatte tatsächlich Gefühle für Angels Sohn und die Szene vor ihm zeigte dem Vampir, dass auch Connor dem Blonden voll vertraute.

`Beinah eine richtige Familie`, schoss es Angel durch den Kopf, als er das Licht löschte und zur Tür ging. `Eine ziemlich seltsame Familie zwar, aber trotz allem eine Familie.`

Ende!