File 1: stories/1/660.txt
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Kommentar:

Vielen Dank an SilentThunder für die Betaarbeit und das Storypic.

Ach diesmal gilt wieder, kursiv stellen die Gedanken der Charas dar.

 

       Die Stahlträger ragten wie mahnende Finger in den Himmel. Viel war nicht mehr von der Kleiderfabrik zu erkennen, die hier gestanden hatte. An manchen Stellen stieg noch feiner Rauch auf, aber der Feuerwehrhauptmann hatte bereits „Brand aus" gegeben. Das Feuer war völlig gelöscht, das wusste der Feuerwehrmann aus seiner langjährigen Berufserfahrung. Es waren auch seine Erfahrungswerte gewesen, die ihn veranlasst hatten, die Brandermittlung zu verständigen.

„Ich hoffe für dich, das dein Verdacht stimmt, Harris, ich hatte ein verdammt gutes Blatt in der Hand und es waren 780 Mäuse im Pott, als mein Boss anrief." Einigermaßen genervt sah der blonde Mann auf die noch kokelnden Überreste der Fabrik. Gerade heute schien ihm das Glück beim Pokern hold und er war alles andere als glücklich darüber, ausgerechnet nun einen neuen Fall übernehmen zu müssen.

„Hallo, Spike, freut mich auch nicht, dich zu sehen. Das nächste Mal werde ich Giles bitten, mir deinen Anblick zu ersparen und mir jemand anderen zu schicken", entgegnete Harris schnaubend und warf dem Brandermittler einen Schutzhelm zu.

„Für dich immer noch Mr. Pratt, wenn ich bitten dürfte. Und du hast den besten Fire Marshall angefordert, den die BFI hat. Wie wir alle wissen, bin das nun mal ich. Du weißt das natürlich, und hast diese Hütte vermutlich selbst angezündet, nur damit du mich sehen kannst. Ich weiß ja, du bist verrückt nach mir, aber ich sag's dir zum tausendsten Mal, Harris, du bist nicht mein Typ." Er warf seinem Gegenüber einen hinterlistigen Blick zu, wackelte anzüglich mit den Augenbrauen und grinste dann fies.

„Halt dein schändliches Maul und mach deine Arbeit, Spike, so wie ich es tue. Und zu deiner Information, ich habe eine Freundin!"

Abrupt blieb Spike stehen, legte seine Hand theatralisch auf die Brust und schaute den Feuerwehrmann entsetzt an. „Was? Du wirst mir untreu? Alexander Harris, du brichst mir das Herz."

Xander schaute sich erschrocken um. „Bist du völlig irre, Mann? Wenn dein blödes Geschwafel einer hört, denkt er sich, ich wäre schwul. Also hör endlich auf mit dem Scheiß und mach deine Arbeit."

Spike betrachtete Xander mit gerunzelter Stirn:„Ich bin sicher, du warst in deinem früheren Leben eine Gießkanne."

Xander verstand gar nichts mehr. „Wie kommst du denn auf diesen Blödsinn?"

„Ganz einfach, du redest nur Blech und bist zum Heulen!"

„Spike, du bist ein Idiot und wenn du mich noch lange mit deinen blöden Sprüchen nervst, dreh ich dir den Hals um."

„Das schaffst du nicht mal in deinem nächsten Leben! Und nachdem wir das geklärt haben, sag mir, warum du glaubst, dass es sich um Brandstiftung handelt. Auf mich wartet eine Kartenrunde und ich will nicht mehr Zeit verplempern als notwendig."

Xander beschloss, sich wieder ganz auf seine Aufgabe zu konzentrieren und Spikes blöde Bemerkungen einfach zu vergessen, auch wenn ihm das wirklich schwer fiel. „Gleich als wir hier ankamen, ist mir der Ethanol-Geruch aufgefallen, daher dachte ich..."

Xander wurde von Spike unterbrochen. „Das hier ist eine Kleiderfabrik, ergo verwenden sie sicher Spiritus, um Flecken oder Klebstoffreste zu entfernen. Putzspiritus ist das billigste Fleckenmittel, daher ist es gut möglich, dass sie das hier Eimerweise auf Lager haben. Aber da ich schon mal hier bin." Spike seufzte Gottergeben, dann zog er seinen Mantel aus. „Lauf nicht weg, ich muss nur schnell das gute Stück in Sicherheit bringen", erklärte Spike und lief zurück zu seinem Wagen.

„Ich möchte echt wissen, warum er so einen Kult um den alten Fetzen macht?", murmelte Xander, während er dem verhassten Mann hinterher schaute, der den Mantel sorgfältig in sein Auto legte, seinen Arbeitskoffer schnappte und, während er zurück schlenderte, den Schutzhelm aufsetzte.

Während Spike Xander in das zerstörte Gebäude folgte, schaute er sich aufmerksam um. Der Löschschaum bedeckte den Boden Knöchel hoch und Spike war wieder einmal froh, Boots zu tragen. Als Fire Marshall, hatte er nur bedingt mit der normalen Feuerwehr zu tun, deswegen hatte er die Wahl, Zivilkleidung oder die Ausgehuniform der Feuerwehr zu tragen. Aber er hatte es nicht so mit Uniformen, daher trug er sie nur, wenn es nicht anders ging.

Seine Kollegen behaupteten allerdings, sein Outfit sei auch eine Art Uniform, da Spike ständig in schwarzen Jeans, schwarzen Shirt und seinem obligatorischen schwarzen Ledermantel herumlief.

Trotz des Brandgeruches bemerkte Spike den feinen Geruch von Spiritus und war fair genug, das Xander gegenüber auch zuzugeben. „Deine Hundenase hat dich nicht getäuscht, Welpe. Dann werde ich mal meine Arbeit machen."

Der Brandmeister nickte zufrieden und auch wenn er sich über den Spitznamen ärgerte, den Spike ihm gegeben hatte, sagte er nichts dazu. Sie hatten fast sechs Stunden gebraucht den Brand zu löschen und Xander war einfach zu müde, um sich weiter mit ihm zu streiten. Alles was er heute noch wollte, war eine schöne heiße Dusche und ab ins Bett. „Okay, dann hau ich jetzt ab, meinen Bericht bekommst du morgen."

Xander verschwand und Spike machte sich an die Arbeit. Mehr als drei Stunden dauerte es, bis Spike alles fotografiert, diverse Proben entnommen, sie in Tüten verpackt und beschriftet hatte.

Da es sich erst mal nur um den Verdacht der Brandstiftung gehandelt hatte, hatte Giles Spike alleine losgeschickt und er fluchte deswegen. Nicht, weil er alleine arbeiten musste, sondern weil er gerne im Team arbeitete. Zum einen, weil es dann oft bei der Fachsimpelei mit den Kollegen zu interessanten Ergebnissen kam, zum anderen, weil er gerne Gesellschaft hatte. Deswegen hielt er sich auch oft länger im Büro auf als nötig, denn Zuhause wartete niemand mehr auf ihn.

Doch Spike wollte sich nicht eingestehen, wie einsam er war und auch nicht, dass ihm der Mut fehlte, das zu ändern. Um diese Gefühle zu verdrängen, ging er nach seinem Dienst meistens in eine Kneipe, die in der Straße lag, in der er auch seine Wohnung hatte und die einem zwielichtigen Typen Namens John gehörte. Doch zwielichtig oder nicht... Spike mochte das Bier und der irische Whisky nicht nur Spitzenqualität, sondern auch bezahlbar. Spike beschloss daher auch heute, wieder in die Kneipe zu gehen. „Duschen wäre gut", murmelte er. „Der Dreck klebt wirklich überall und ich stinke wie ein verfluchtet Iltis. Ach was, scheiß drauf, in Johns Kneipe fällt das keinem auf."

Er steckte die Glasröhrchen mit den entnommenen Proben in den dafür vorgesehenen Behälter und packte die restlichen Utensilien in den Koffer. Die Kanister, die er gefunden hatte, packte er ebenfalls in eine große Beweismitteltüte. Als er die Ruine verließ, sah er, wie ein Mann, der modisch verwegen gekleidet war, auf Xander einredete und dabei wild mit den Händen gestikulierte.

Xander war sichtlich entnervt und kurz vor dem Durchdrehen, das war unverkennbar. Spike grinste schadenfroh vor sich hin, während er auf die Absperrung zuging. Gerade als er hindurchschlüpfen wollte, packte Xander ihn am Ärmel und hielt ihn zurück. „Spike, bitte erkläre Mr. Krevlor, dass dies ein Tatort ist. Er will es mir einfach nicht glauben und unbedingt da rein."

Xanders Stimme klang echt verzweifelt und fast tat er ihm leid. Im Grunde mochte er den Feuerwehrmann, aber es machte einfach Spaß, ihn auf die Palme zu bringen. Spike beschloss aber in dem Augenblick, dass er genug Spaß gehabt hatte. Schließlich hatte die gute Nase des Welpen den Verdacht eines Verbrechens aufgespürt und außerdem hatte Xander einen echt harten Tag gehabt. „Dann will ich mal nicht so sein", erklärte Spike gönnerhaft. „Aber du schuldest mir was."

„Das ist mir heute auch schon egal", brummte Xander resigniert und gab damit unbewusst zu, wie fertig er war.

„Geh Heim, Schatz, wir sehen uns morgen, ich mach das schon", erklärte Spike, der es sich einfach nicht verkneifen konnte, dem erschöpften Feuerwehrmann wenigstens einen Kosenamen um die Ohren zu knallen.

Doch er reagierte nicht darauf, nickte nur und schlurfte davon. Spike vermutete, dass sein Kollege vor Müdigkeit nicht einmal richtig mitbekommen hatte, was er gesagt hatte.

„Sie und er? Nicht verwunderlich, er ist ein echtes Sahneschnittchen. Aber für Sie, Honey, würde ich jederzeit eine neue Kollektion entwerfen und glauben Sie mir, Sie haben es nötig", bemerkte Mr. Krevlor, indem er Spike von oben bis unten musterte.

„Ich bin modisch up to date", entgegnete Spike. „Schwarz ist immer in. Aber ich vermute mal, Sie sind nicht hier, um über Modegeschmack zu diskutieren. Also erklären sie mir mal, wer genau Sie sind und was sie hier zu suchen haben, Mr. Krevlor."

„Lorne, nennen Sie mich bitte Lorne." Plötzlich schien Mr. Krevlor wieder einzufallen, das sein Haus ein Opfer der Flammen geworden war und er begann zu jammern. „Das ist mein Studio. Hier designe ich meine Kreationen, meine Babys. Nun scheinen alle meine Werke zerstört zu sein. Das alles ist so schrecklich. Ich muss unbedingt nachsehen, was noch geblieben ist, daher muss ich da rein. Das versteht ein Honigkuchen wie Sie bestimmt. Ich zeige mich auch erkenntlich. Suchen Sie sich etwas aus meiner Kollektion aus, egal was es ist, es gehört schon Ihnen."

Mr. Krevlor klimperte mit den Wimpern und lächelte verführerisch. Doch das wirkte bei dem Fire Marshall offensichtlich nicht, denn er schnaubte und schaute den Designer böse an. „Jetzt hören Sie mir mal zu, Sie modisches Unglück. Erstens ist das versuchte Beamtenbestechung und kann bis zu fünf Jahren Knast einbringen. Und Zweitens, das was Sie da als Kleidung bezeichnen, würde ich nicht mal zu Halloween anziehen. Wenn die Stoffe sich wehren könnten, würden sie Sie als Vergewaltiger anzeigen. Und noch mal zum Mitschreiben. Das ist ein GESPERRTER Tatort. Sie kriegen da keinen Fuß rein bis er freigegeben ist, damit das klar ist."

„Das, das... ist unerhört. Wie können sie es wagen, so mit mir zu reden! Ich bin eine bekannte Persönlichkeit in dieser Stadt. Lornes Kreationen will jeder haben und wer eines meiner Werke tragen darf, ist GLÜCKLICH! Ich werde mich über Sie beschweren", rief Mr. Krevlor aufgebracht, doch Spike zuckte nur mit den Schultern.

„Tun Sie sich keinen Zwang an, Sie sind nicht der Erste."

Dann wandte er sich an seine Feuerwehrkollegen, die diesen Disput grinsend verfolgt hatten. „Keiner betritt das Gelände, sorgt dafür Kumpels, okay? Aber nehmt seine Aussage auf."

Nachdem die Männer zustimmend nickten, ging Spike zu seinem Wagen, das laute Gezeter von Mr. Krevlor ignorierte er dabei völlig.

~*~

Ein paar Tage später betrat Angel sein Büro und betrachtete seufzend den Aktenberg auf seinem Schreibtisch. Erst drei Wochen arbeitete er inzwischen bei der Versicherungsgesellschaft Wolfram und Hart. Der Job als Ermittler war zwar interessant, doch es waren zu viele Fälle, die er bearbeiten musste und er kam kaum noch mit der Arbeit nach. Es gab immer mehr Kunden, die anscheinend glaubten, die Versicherung betrügen zu können und Angels Aufgabe war es, solche Fälle aufzudecken. Zumindest war das die offizielle Version im Haus.

Angel war froh, dass der Boss von Wolfram und Hart ihm eine Sekretärin zugesichert hatte, die heute ihren Job antreten würde. ‚Endlich jemand der mir den Kleinkram abnimmt, dann bin ich das wenigstens los', dachte Angel und setzte sich auf seinen Stuhl. Er griff nach der ersten Akte, als es an der Tür klopfte.

Nach Angels, „Herein", betrat Dawn aus der Personalabteilung Angels Büro. Ihr folgte eine Blondine im engen Kostüm und High Heels an den schlanken Füßen.

'Eine hübsche Erscheinung', dachte Angel, als Dawn auch schon zu sprechen anfing. „Darf ich vorstellen, das ist Mrs. Harmony Kendall, deine neue Sekretärin. Mrs. Kendall, Mr. Galways, Ihr Boss."

„Freut mich sehr, Sie kennen zu lernen", flötete die Blondine auch schon, eilte zum Schreibtisch und streckte Angel ihre Hand hin.

„Auf gute Zusammenarbeit", entgegnete Angel, während er ihre Hand schüttelte.

„Dawn, sind Sie so nett, und zeigen Mrs. Kendall alles?"

Die junge Frau nickte zustimmend. Sie hatte zwischendurch immer wieder mal ausgeholfen und wusste daher bestens Bescheid. Schwatzend verließen die beiden Frauen Angels Büro, der sich wieder der Akte zuwandte und sie aufschlug. „Lorne Krevlor erhebt Anspruch auf seine Feuerversicherung. Schon der zweite Fall in den letzten 14 Tagen. Vielleicht komme ich der Sache endlich näher. Daher werde ich mich mal mit dem Bureau of Fire Investigation in Verbindung setzen. Mal sehen, was die dazu sagen", murmelte Angel vor sich hin und griff zum Telefon.

~*~

Spike betrat das Labor und schlich sich leise hinter die Frau, die konzentriert über das Mikroskop gebeugt stand und hindurch schaute.

„Buh", machte Spike leise und die Frau zuckte erschrocken zusammen. „Kannst du das nicht endlich mal sein lassen? Irgendwann falle ich noch tot vom Stuhl und dann ist es deine Schuld."

„Tut mir Leid, Fred. Ich konnte einfach nicht widerstehen. Frühstück, zur Entschädigung?"

Skeptisch schaute die Laborchefin auf die Tüte, die Spike auf den Tisch stellte. Als er jedoch begann den Inhalt auszupacken, stahl sich ein Lächeln auf ihr Gesicht und Sekunden später machte sie sich über die Leckereien her.

Spike wunderte sich schon lange nicht mehr darüber, wie diese zarte Person solche Mengen verdrücken konnte, ohne auch nur ein Gramm zuzunehmen. Winifred Burkle, wie der volle Name der Laborchefin lautete, war nicht nur ein Ass auf ihrem Gebiet, sondern inzwischen auch eine gute Freundin.

„Kannst du mir schon was Genaueres über den Brand von dieser Klamottenfabrik sagen?", wollte Spike von Fred wissen, nachdem sie den letzten Donut verputzt hatte.

„Das sich der Brand so schnell und umfassend ausbreiten konnte, liegt an großen Mengen Spiritus, der offensichtlich als Brandbeschleuniger verwendet wurde."

„In der Bude standen jede Menge Fässer rum", sinnierte Spike, doch Fred winkte ab. „Ich weiß was du meinst, aber die Flüssigkeit wurde in der ganzen Fabrik verteilt. Alle Proben, die du mir gebracht hast, waren mit Spiritus durchtränkt. Also nicht nur der Boden. Du hast wohl einen Fall von Brandstiftung aufzuklären."

„Großartig! Dann fällt mein Angelausflug wohl aus." Spike grinste und Fred lächelte.

„Ich könnte dich jetzt drankriegen und Giles sagen, ich hätte den Täter schon geschnappt. Nur, was machst du dann? Du würdest doch alles geben, um nicht mit ihm angeln zu müssen."

Spike zwinkerte Fred zu. „Verrate mich bloß nicht", lachte er, nahm die Akte vom Tisch und verließ das Labor.

In seinem Büro las er sich den Bericht genau durch und machte sich gerade eine Liste der Personen, die er wegen des Brandes befragen wollte, als sein Telefon läutete. „Pratt", meldete er sich kurz und bündig.

„Hallöchen, hier spricht Harmony von der Versicherung Wolfram und Hart. Mein Boss möchte sie sprechen. Momentchen, ich verbinde."

Spike verdreht die Augen. 'Was für eine verrückte Tussi', dachte er. Dann hörte ein leises Knacken in der Leitung und eine angenehme Männerstimme meldete sich. „Guten Tag Mr. Pratt. Mein Name ist Galways, Angel Galways. Ich wurde an Sie verwiesen, da Sie den Fall des Modehauses Caritas bearbeiten. Da es da für uns ein paar Ungereimtheiten gibt, hätte ich ein paar Fragen."

Da Spike öfter mit Versicherungen zu tun hatte die seine Fälle betrafen, war für ihn dieser Anruf nicht ungewöhnlich. Zudem wusste er inzwischen, dass er dabei meistens ein gutes Essen herausschlagen konnte. Das passte ihm gut. Er hatte ohnehin Hunger. Trotzdem wollte er ehrlich sein, daher erwiderte er. „Viel wissen wir noch nicht, aber das wenige was wir haben, kann ich ihnen gerne mitteilen. Wenn Sie mich zum Essen einladen! Mittagessen. Im Joe`s. In einer Stunde. Kennen Sie das Lokal?"

Angel zog seine Augenbrauen hoch. Der Kerl wollte sich offenbar auf Kosten der Versicherung den Bauch voll schlagen. Aber die Stimme klang sympathisch und außerdem mochte er es, wenn jemand ehrlich war und offen sagte, was er wollte.

„Gerne", stimmte er daher zu und nach ein paar verabschiedenden Worten, legte er auf. Spike lehnte sich grinsend in seinem Bürostuhl zurück. „Endlich mal kein Fastfood."

Angel lehnte sich ebenfalls zurück. „Passt ohnehin gut. Für mich alleine habe ich sowieso keine Lust zu kochen", murmelte er. Sein Lebenspartner war auf einer Geschäftsreise und würde erst morgen zurückkommen. Da beide unter Tags höchstens ein Sandwich zu sich nahmen, aßen Angel und sein Partner immer erst abends eine ordentliche Mahlzeit. Angel kochte gerne, und beschloss, für seinen Freund was Besonderes zu kochen, wenn er zurückkam. Ihm fiel auf, dass er seit der Abreise seines Freundes nicht einmal an ihn gedacht hatte, schob es dann aber auf seine Arbeit, die ihn einfach zu sehr in Anspruch nahm.