File 1: stories/1/692.txt
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Nachdem Dean den andren Reha-Patienten und dem Vorarbeiter vorgestellt worden war, gingen er, der Doc und Keith Pering in dessen kleines Büro, wo der ihnen Platz anbot.

„Wie sich herausgestellt hat, versteht Mr. Wilkins einiges von Fahrzeugen. Daher habe ich ihn vorläufig dazu eingeteilt, eines meiner alten Autos zu reparieren. Sonst bleibt alles wie üblich", kam Aldin gleich zur Sache.

Keith runzelte nachdenklich die Stirn, erwiderte dann aber: „Ganz wie Sie meinen, Doktor. Aber morgen treiben wir die Wildpferde in das neue Naturschutzgebiet, da könnte ich jeden Mann gebrauchen. Jerry und Phil sind noch nie auf einem Pferd gesessen, daher kann ich mit ihnen nichts anfangen. Sie bleiben in der Zwischenzeit hier und versorgen die Tiere auf der Farm. Ich wäre schon froh, noch ein oder zwei Männer zu haben. Die Pferde werden zwar nicht allzu schwer zu lenken sein, aber die Herde ist nicht gerade klein."

„Wenn es für Sie okay ist, Doc, bin ich dabei", warf Dean plötzlich ein, weswegen Aldin ihn nachdenklich anschaute, die Aussage aber nicht kommentierte. Erst wollte sein Patient nichts mit Pferden zu tun haben und nun wollte er sogar bei einem Treiben mitmachen. Ein weiteres typisches Zeichen bei Männern, die es bisher immer nur gewohnt waren, Befehlen zu gehorchen. Auf einmal konnten sie eigene Entscheidungen treffen und wußten daher nicht recht, in welche Richtung sie gehen sollten. Aber es war gut, daß Dean den Kontakt mit den andern nun doch früher und intensiver aufnehmen wollte.

Daher nickte Aldin zustimmend. „Nein, ich habe nichts dagegen. Ich befürworte es sogar. Sollte mein Sohn keine anderen Pläne haben, wird er auch mitkommen. Ein paar Tage in der Natur werden ihm gut tun, nachdem er so lange in der Welt aus Beton gelebt hat."

„Fein, dann wäre das geklärt. Wenn das alles ist, Sir, würde ich jetzt gerne die Vorbereitungen für das Treiben treffen. Die Koppeln für die Pausen sind zwar schon alle eingerichtet, aber es gibt trotzdem noch einiges zu erledigen."

„Natürlich Mr. Pering. Dann wollen wir sie nicht mehr länger aufhalten", entgegnete Aldin freundlich. Er erhob sich und Dean folgte seinem Beispiel. Gerade als sie den Raum verlassen wollten, wandte Pering sein Wort noch einmal an Dean. „Was ich noch wissen muß, Mr. Wilson. Ich hoffe, Sie können ordentlich reiten und verstehen was vom Viehtreiben? Denn ich habe weder die Zeit noch Lust mich mit einem Anfänger herumzuschlagen."

„Sie werden keinen Grund zu Klagen haben", antwortete Dean ruhig. Er konnte Perings Standpunkt gut nachvollziehen. Daher sah er in dessen Worten auch keine Beleidigung.

Pering schaute Dean in die Augen und der blickte offen zurück. Der Vorarbeiter nickte plötzlich, lächelte sogar minimal. „Okay, Wilson, dann sehen wir uns Morgen. Fünf Uhr früh." Dean nickte zustimmend, dann verließ er hinter Aldin den Raum.

Pering schaute zu, wie die Tür geschlossen wurde. Er konnte Menschen sehr gut einschätzen und im Bezug auf Wilson war er sich sicher, das war ein Mann, den er gerne in seiner Truppe hatte.  

~*~

Aldin und Dean betraten den Gemeinschaftsraum gerade in dem Augenblick, als Pete dabei die Teller zu füllen. Er forderte den Doc und Dean auf sich zu setzen, die sich dankend auf die freien Stühle zwischen den anderen Männern setzen. Es gab einen kräftigen Eintopf mit ausreichend Fleisch und besonders Dean langte kräftig zu.

„Bin gespannt, ob der Neue so gut arbeiten kann wie er isst", murrte einer der Männer am Tisch und Dean, der das natürlich gehört hatte, erwiderte grinsend: „Jede Wette, du kannst weder bei dem Einen noch dem Anderen mit mir mithalten."

„Die Wette gilt", kam es von dem Mann, der Dean, um den Deal zu besiegeln, die Hand hinhielt. Ohne zu zögern schlug Dean ein, während er seinen Kontrahenten musterte. Er war eine Spur größer als der Agent selbst, aber wesentlich kräftiger, um nicht zu sagen dick. Freundliche Augen zierten sein rundes Gesicht und die kurzen, schwarzen Haare standen in allen Richtungen ab. Der Kerl ist okay, stellte Dean erkennend fest und die beiden Männer grinsten sich an.

Nachdem sie gegessen hatten, verließen Aldin und Dean die Küche, um sich noch die Autos, die Dean gedachte zu reparieren, anzusehen. Als sie vor den Fahrzeugen standen, bemerkte Aldin seufzend: „Keine Ahnung wieso ich sie noch nicht entsorgt habe. Es liegt wohl daran, dass sie meinem Vater gehörten. Denn wenn ich mir diese Wracks ansehe, ist meine ärztliche Meinung; holen wir einen Priester, damit er ihnen die letzte Ölung verpasst."

Auf Grund dieser Aussage musste Dean laut auflachen, bevor er, noch immer glucksend, erwiderte: „Nicht nötig, Doc. Das Ölen übernehme ich, und noch mehr. Denn wenn Sie bereit sind ein bisschen was zu investieren, mach ich Schmuckstücke daraus. Das kann ich Ihnen versichern."

„Wenn es keine Unsummen sind, habe ich nichts dagegen. Obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass das jemals wieder vorzeigbare Autos werden, bin ich durchaus bereit, Ihnen in dieser Hinsicht zu vertrauen."

„Können Sie, und was die Kosten anlangt, das meiste kann ich gebraucht auftreiben. Sobald wir von dieser Pferdetour zurück sind, fange ich an."

Damit war alles besprochen und die Wege der beiden Männer trennten sich.

~*~

Sam traf nachmittags mit seinem Vater in der Küche zusammen, der sich gerade ein Sandwich machte. „Hast du dich schon wieder eingelebt?", wollte der wissen.

Sam nickte. „Es ist schön wieder zu Hause zu sein. Mir hat die Weite gefehlt. Das Gefühl von Freiheit hat man in der Stadt nicht."

„Kann ich gut verstehen. Doch man weiß vieles erst zu schätzen, wenn man es nicht hat. Aber auch das weiß man erst, wenn man die Dinge aus anderen Perspektiven kennen lernt. Daher war dein Studium nicht völlig umsonst", bemerkte Sams Vater und zwinkerte ihm zu.

Sam seufzte leise. Auch wenn sein Vater nie etwas gegen seine Wahl gesagt hatte, hätte er es trotzdem gerne gesehen, wenn sein Sohn ein medizinisches Fach gewählt hätte. Daher beschloß er, das bisher totgeschwiegene Thema nun endlich aufzuarbeiten. „Dad, ich weiß, du hättest gerne einen weiteren Mediziner in der Familie gehabt, aber ich bin nun mal für diesen Beruf... "

„Wie kommst du nur auf solche unsinnige Gedanken?", wurde er von seinem Vater unterbrochen, der ihn erstaunt anschaute.

Stirn runzelnd erwiderte Sam seinen Blick. „Ich dachte immer, weil Mom Chirurgin ist und du..."

Sein Vater legte ihm liebevoll die Hand auf die Schulter und stoppte mit dieser Geste seinen Sohn erneut, bevor er erwiderte: „Junge, es ist dein Leben und du sollst genau das machen, was du machen willst. Einen Beruf auszuüben, den man nicht leiden kann, kann die Hölle sein, denn schließlich arbeitet man ein paar Jahrzehnte. Nein, weder ich noch deine Mutter hatten je irgendwelche beruflichen Wünsche für unsere Kinder, außer, daß sie mit dem zufrieden sind, was sie machen. Natürlich hätte es mir gefallen, wenn du dir nicht ausgerechnet Publizistik ausgesucht hättest."

„Aber du hast doch gerade gesagt, es ist für dich nicht relevant welches Studium wir machen", entgegnete Sam konfus.

„Stimmt schon. Aber wir sind eine kleine Stadt, die dir in beruflicher Hinsicht nichts zu bieten hat. Also wirst du nicht bleiben. Ja, ja, ich bin ein alter, sentimentaler Mann, der seine Kinder in seiner Nähe haben möchte. Nimm mich einfach nicht ernst", erklärte Aldin, verdrehte die Augen und lachte.

Sam lächelte zwar zurück, doch sein Vater erkannte sofort, daß seine Augen ernst, fast traurig ausschauten, als er sagte: „Ich bin sicher, Kate wird dich mit deiner Enkeltochter schon sehr bald besuchen kommen."

„Sam, es ist mir egal, daß du nie Kinder haben wirst. Ich habe zwei Töchter, die mir bestimmt so einige Enkelkinder schenken werden. Du hast festgestellt, daß dir Männer besser gefallen als Frauen und das ist völlig in Ordnung für mich. Ebenso für Mom. Ich dachte, du bist nun endlich soweit, um mir das zu glauben. Wir lieben dich genauso wie du bist und wenn du einen Partner findest, der der Eine für dich ist, dann ist er bei uns herzlich willkommen."

Sam mußte schlucken und gleichzeitig die Tränen niederkämpfen, die in ihm aufstiegen. Unfähig sofort zu sprechen umarmte er seinen Vater und drückte ihn kurz, während er flüsterte: „Danke Dad."

„Nicht dafür, Sohn. Kaffee?", fragte er gleich darauf, um seine eigene Rührung zu verbergen.

Sam nickte heftig. „Auf jeden Fall! Und hat Sophie zufällig ein paar Stücke von ihrem Käsekuchen eingefroren, bevor sie weggefahren ist? Ich könnte jetzt echt etwas Süßes vertragen."

Keine fünf Minuten später saßen Vater und Sohn am Küchentisch bei Kuchen und Kaffee und Aldin bat Sam darum, beim Treiben der Wildpferde zu helfen. Selbstverständlich stimmte Sam zu, doch als sein Vater ihm erzählte, daß Dean mitreiten würde und der Doc zusätzlich noch von der der Wette zwischen Dean und Ben berichtete, protestierte Sam. „Keine so gute Idee. Abgesehen davon, daß Dean eine Verletzung am Rücken hat, wenn er und Ben jetzt, kurz vor dem Treiben ein Wettessen veranstalten, kann ich mir vorstellen, was sich morgen abspielt. Die Beiden kotzen dann sicher um die Wette."

Aldin mußte lachen, als er Sams angewidertes Gesicht sah. Doch dann wurden seine Gesichtszüge wieder ernst und er fragte besorgt: „Verletzung? Was für eine Verletzung?"

Sam berichtete davon und auch, daß er die Wunde versorgt hatte. Schon als kleiner Junge war Sam sehr interessiert an der Arbeit seiner Mutter gewesen. Er hatte immer helfen wollen, wenn sie eine Wunde nähte oder anderweitig versorgte. Damals war er ganz sicher gewesen, einmal so wie seine Mutter Chirurg zu werden. Als er jedoch dann in die Schule kam und dabei täglich an dem kleinen Kiosk vorbei kam, der jeden Morgen mit neuen Tageszeitungen aus aller Welt beliefert wurde, wurde sein Interesse in diese Richtung gelenkt. Trotzdem lernte er nach wie vor von seiner Mutter und assistierte ihr auch immer, wenn es nötig war.

Auf Grund dessen bekam er nun von Aldin auch den Auftrag, sich um Dean während der zweitägigen Tour durchs Gelände zu kümmern und ihn gegebenenfalls zu bremsen, sollte das nötig sein.

„Das wird Dean aber nicht gefallen", behauptete Sam seufzend.

Sein Vater jedoch lächelte ihn an. „Du kannst sehr überzeugend sein, wie ich weiß. Aber trotzdem werde ich ein paar klärende Worte mit ihm wechseln, damit er darüber informiert ist, daß ich hinter diesen Anordnungen stehe. Trotzdem möchte ich dich bitten, das jetzt gleich mal vorab mit ihm zu klären, weil..."

„Ja, ja, psychologischer Hintergrund, ich weiß schon", unterbrach Sam seinen Vater lächelnd und der lächelte zurück, während Sam sich erhob und sich auf den Weg machte.

Er wußte, sein Vater hatte Recht, Sam konnte durchaus überzeugend und auch autoritär sein wenn es nötig war, und diese Gabe würde er nun nützen. Schon alleine, um Dean zu schützen. Aber es war Sam auch klar, daß sein Vater mit dieser Aktion Dean auch austesten wollte. Wie würde sein Patient reagieren, wenn er von einem jüngeren Mann, der noch nicht mal Soldat gewesen war, Anweisungen entgegen nehmen mußte und das auch noch vor einer Gruppe Männer? Wie würde Dean Wilson mit dem Spott umgehen, der darauf unweigerlich folgen würde.

~*~

Es war früher Abend, als Sam sich auf die Suche nach Dean machte. Da er ihn in der Werkstatt nicht antraf, beschloss er es im Gemeinschaftsraum zu versuchen. Er bog gerade um die Ecke des Gebäudes, als er die ganze Truppe vor dem Wirtschaftshaus stehen sah. Die Männer diskutierten gerade, welchen kulinarischen Kraftakt die beiden Wettkandidaten durchführen sollten. „Vergesst es, die Sache wird vertagt", rief Sam laut, um sich Gehör zu verschaffen.

„Was soll das heißen, die Sache wird vertagt? Es geht um einen riesigen Haufen Hamburger", entgegnete Dean empört.

„Und um die Ehre", warf Ben noch ein und Dean nickte zustimmend. „Genau."

Sam baute sich vor Dean auf und schaute ihn wütend an. „Du stehst von nun an unter meiner Aufsicht und ich sage, du wirst es nicht tun."

„Werde ich nicht?", entgegnete Dean und trat einen Schritt näher. Für ihn war es belustigend, daß Sam ihm befehlen wollte.

Sam nickte und beugte sich zu Dean hinunter, so daß sich ihre Nasen fast berührten. „Richtig erkannt."

„Und nur weil du es sagst?", wollte Dean wissen und unterdrückte dabei ein Grinsen.

„Allerdings! Erstens weil es vor dem Ritt nicht gut ist sich so voll zu stopfen. Da sind Kotzorgien vorprogrammiert und dann noch deswegen." Sams Finger stupsten kurz in Deans Wunde.

„Au", murrte er leise, dann grinste er doch. „Okay, das ist ein echtes Argument. Jungs", wandte er sich dann an die anderen. „Die Sache wird vertagt. Aber die Wette steht. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben."

„Uhh, du mußt jetzt alles tun, was der Juniorchef sagt", spottete einer der Männer anzüglich. Dean, der inzwischen wußte, daß der Mann Jeff hieß, drehte sich zu dem Mann um. Doch anstatt wütend zu werden, wie Jeff es erwartet hatte, grinste Dean ihn an. „Gut erkannt."

Doch Jeff war offenbar auf Streit aus und stichelte weiter: „Ich frage mich, warum du und nicht einer von uns?"

Dean klimperte mit den Wimpern. „Weil ich der Hübschere bin. Aber keine Sorge, dafür hast du einen IQ von mindestens 80, wenn nicht gar 85, " sagte er mit ernstem Gesicht und klopfte Jeff beruhigend auf die Schulter, der ihn verunsichert anschaute, da er nicht recht wußte, was er mit dieser Aussage anfangen sollte.

Sam preßte die Lippen zusammen, um nicht laut zu lachen. Daher brauchte er auch eine Weile, bis er wieder sprechen konnte. „Leute, es geht echt nicht darum, euch den Spaß zu verderben, aber ich habe den Auftrag von meinem Vater. Klärt das mit der Wette also wenn wir zurück sind. Doch um eines gleich klar zu stellen. Ich bin für Mr. Wilson verantwortlich, also laßt ihn in Ruhe. Klar soweit?", fragte Sam und schaute dabei direkt Jeff an, bevor er sich an Mister Pering wandte. Wann geht es morgen los und wie ist der Ablauf?"

„Fünf Uhr früh satteln wir auf. Daher sollten sich die Männer jetzt in ihre Zimmer begeben. Packt Kram für zwei Tage ein. Je zwei Mann schlafen in einem Zelt. Verpflegung nimmt sich jeder selbst mit. Pete stellt die Freßpakete zusammen. Wenn alles läuft wie geplant, sind wir ja nur zwei Tage weg."

„Alles klar. Dann bis morgen. Dean, komm bitte mit. Mein Vater möchte, daß ich mir deine Wunde noch einmal ansehe."

„Ja Boss, ganz wie du befiehlst", erwiderte Dean grinsend und folgte Sam, der die Werkstatt ansteuerte. Während sie nebeneinander hergingen, hing jeder seinen Gedanken nach. Sam, der spürte, daß sich seine Wangen gerötet hatten, war erschrocken über sich selbst und seinen plötzlichen Drang, Dean beschützen zu wollen. Was ihn auch wunderte, war, daß Dean keinen Widerspruch eingelegt hatte. Jeder andere Mann hätte sich in seiner Ehre angegriffen gefühlt, wieso er also nicht? Das war mehr als eigenartig. Dieser Mann war auf jeden Fall rätselhaft und nicht nur das. Sam fand ihn von Minute zu Minute anziehender. Er beschloß, daß er Dean besser kennen lernen wollte. Er wollte Gespräche mit ihm führen, Zeit mit ihm verbringen und vielleicht so einiges über ihn erfahren. Auf rein freundschaftlicher Basis natürlich. Denn mehr konnte er kaum erwarten.

Dean indessen fand den Großen einfach nur niedlich und er fand es lustig, daß er die Beschützerrolle übernahm. Dass ausgerechnet ihn jemand beschützen wollte, amüsierte ihn nicht nur, es fühlte sich... eigenartig und höchst ungewohnt, aber auch irgendwie toll an. Ein Gefühl, daß vollkommen neu für Dean war und ein warmes Kribbeln in seinem Bauch auslöste. Aber nicht nur das. Von diesem charismatischen Mann ging eine Gefahr aus, die Dean durchaus einordnen konnte. Normaler Weise verdrängte er solche Gefühle, aber diesmal gelang es ihm einfach nicht. „Irgendwie ist das Diebstahl, was er macht", brummte er verdrossen. Trotzdem, bei diesem Dieb war er versucht, den Raub zuzulassen.