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Kommentar:
Dies war meine erste Slash-Story. Das Bild ist von anja25ive.

Was willst du Angelus? "Spike sah weiter stur auf den Bildschirm seines Fernsehers.

"Mir dir reden, du kannst so nicht weitermachen. Buffy ist,..

"Lass mich einfach in ruhe, ich will mit dir nicht über Buffy reden, das geht dich nichts an," knurrte Spike wütend.

"Es ist vorbei Spike, endgültig, das musst du akzeptieren," sagte Angel geduldig.

"Was willst du?" fragte Spike noch einmal mit müder Stimme.

"Komm mit nach L.A., ich kann dich gut gebrauchen und du kommst weg aus Sunnydale," antwortete Angel

"Was soll ich in L.A, Poofer, deinen Lakaien spielen, das hatten wir doch schon, das ist Geschichte, ich bin nicht mehr dein,...

"Doch, das bist du und wirst es immer sein, also überleg dir gut was du sagst, ich kann auch anders," knurrend kam Angel näher.

"Gott, ich fürchte mich ja schon so richtig," Spikes Stimme triefte vor Sarkasmus, er blickte nicht einmal auf.

Angel packte ihn am Kragen und riss ihn in die Höhe. "Ich werde dich lehren zu gehorchen, da du anscheinend vergessen hast wer dein Sire ist." Zornig sah er Spike in die Augen. Doch dessen Blick war leer, und doch so voller Schmerz, das Angel unwillkürlich losließ.

So kam er bei Spike nicht weiter, das wusste er, es schien ihm einfach alles egal zu sein, keine Folter oder Todesdrohungen würden da etwas ändern.

Spike war sein Childe, eigentlich sein Grandchilde, er mochte ihn, irgendwie, keine Ahnung wieso, auch wenn er es früher nicht zugegeben hatte und es auch jetzt nicht tun würde. Also musste etwas geschehen. Spikes Todessehnsucht war förmlich im Raum zu spüren. Angel stieß ihn in den Sessel zurück, ging in den unteren Raum und sah sich um. In der Ecke lag eine Tasche, die schnappte er sich und begann Spikes Sachen einzupacken. Als er fertig war und nach oben kam, saß Spike immer noch so da wie er ihn verlassen hatte.

"Du kommst jetzt mit, los," schnaubte er ihn an.

"Einen Teufel werde ich tun, ich geh nirgendwohin, du kannst mich mal," Spike reagierte nicht.

"Ein anderes mal vielleicht, jetzt fahren wir nach L.A." Angel lächelte leicht ging auf Spike zu. Mit einem kräftigen Schlag in den Nacken schlug er ihn Bewusstlos, hievte ihn sich über die Schulter und nahm die Tasche auf. Er verließ die Gruft, schloss die Tür und ging zu seinem Auto. Dort angekommen schmiss er Spike hinein, warf die Tasche hinterher und fuhr los.

Als Spike wach wurde dröhnte ihm der Schädel, was war bloß passiert. Er erinnerte sich noch, das Angel zu ihm in die Gruft gekommen war, ihn nervte und dann? Wo war er überhaupt? Sah wie ein Hotelzimmer aus. Hatte Angel ihn....entführt? „Der hat sie wohl nicht mehr alle,“ murmelte Spike und richtete sich stöhnend auf, was sollte das denn. Konnte man ihn nicht einfach nur in Ruhe lassen, verdammt? Buffy hatte ihm das tote Herz herausgerissen. Sie hatte ihm unmissverständlich klar gemacht, dass es vorbei war, was es auch immer war zwischen den Beiden, jetzt war nichts mehr. Sie hatte einen neuen Freund, und seine Seele machte alles noch schlimmer. Zitternd fuhr er sich durch die Haare und suchte in seinem Mantel nach Kippen. Seit zehn Tagen hatte er schon seine gleichen Klamotten an, er stank, es war ihm egal, alles war ihm egal, wenn nur die Stimmen in seinem Kopf aufhören würden. Er fand die Zigarettenpackung blickte kurz auf das Schild „Rauchen Verboten“, ignorierte es und steckte sich eine Kippe an. Tief zog er den Rauch in die Lungen, ging zum Fenster und sah hinaus in die Nacht. Warum hatte er sich noch nicht in die Sonne gelegt, fragte er sich, der Ort zu dem er kam um für seine Taten zu büßen konnte nicht schlimmer sein, als sein Unleben hier.

Es klopfte kurz und Angel trat ein. Spike drehte sich nicht um, wozu auch ,er wusste, dass es sein Grandsire war, und auch das war ihm egal.

„Spike?“ Angel bekam keine Antwort. Verdammt es würde schwerer sein als er gedacht hatte, warum machte er sich so viel Mühe, eigentlich hatte er keine Veranlassung sich um Spike zu kümmern , fragte er sich. Dawn hatte ihn angerufen, da nicht einmal sie zu Spike durchdringen konnte und sich echte Sorgen um ihn machte, obwohl sie ihn nicht verziehen hatte was er Buffy antun wollte. Ihr zuliebe war er bereit gewesen nach Spike zu sehen. Nun hatte er ihn am Hals und wusste nicht was er mit ihm machen sollte, um ihn aus seiner Starre zu reißen. Nochmals sprach er ihn an. „Spike? .Du stinkst geh dich duschen, ich bringe dir frische Sachen. Die Dusche ist gleich hier.“ Er deutete auf eine Tür gegenüber des Bettes und verlies den Raum. Als er mit Handtüchern und frischen Sachen zurückkam stand Spike immer noch unbeweglich vor dem Fenster.

Langsam wurde Angel zornig. Er schmiss sie Sachen auf Bett trat zu Spike und riss ihn herum. „ Tu was ich dir sage, Boy, sonst,“...Sonst was? Willst du mich sonst foltern, vögeln, pfählen, tu was du nicht lassen kannst,“ sagte er gleichgültig.

Angel wurde es zu dumm, mit einem Ruck riss er ihn den Mantel herunter, fetzte das Hemd entzwei und stieß ihn auf Bett. Er öffnete den Gürtel, zog Spike grob die Hose und Stiefel aus und zog ihn hoch. Spike ließ es geschehen ohne sich zu wehren. Angel schleifte ihn ins Bad, stieß ihn in die Dusche und drehte das kalte Wasser auf. Noch immer keine Reaktion von Spike. „Wasch dich endlich, William, sonst werde ich es tun, und das wird nicht angenehm, das versichere ich dir. Spike lehnte sich mit dem Rücken an die Wand, das Wasser lief ihm über den Körper und mischten sich mit seinen Tränen, sein Kopf sank auf die Brust , und er flüsterte: „Töte mich, Angelus.“