File 1: stories/1/128.txt
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Langsam streifte Angel ihm die Kleider ab, küsste ihn immer wieder. Knabberte wieder mit stumpfen Zähnen an seiner Halsschlagader, leckte über sein Schlüsselbein, ging tiefer. Saugte an Spikes Nippeln. Seine Hände glitten über die empfindlichen Seiten bis zu seinen Hüften.

„Du musst, das nicht machen, du bist mein Sire, ich sollte,..“

„Schhh, du bist mein Gefährte, und ich möchte es.“ Mit einem zärtlichen Kuss versiegelte er Spikes Lippen und Spike stöhnte in seinen Mund als seine rechte Hand seinen pochenden Penis umfasste. Sanft bewegte er sie auf und ab. Angel löste den Kuss und glitt saugend und lecken tiefer. Mit der Zunge fuhr er über Spikes Eichel, zwei, drei Mal, bevor er ihn tief in seinen Mund aufnahm. Keuchend schob Spike ihm sein Becken entgegen. Und Angel verwöhnte ihn, mit zweihundertjähriger Erfahrung, das Spike fast den Verstand verlor und sein Stöhnen, und seine Lustschreie durch das Haus hallten.

Als er später völlig erschöpft in Angels Armen lag, krampfte sich sein totes Herz zusammen, durch das Wissen, ihn bald verlassen zu müssen.

„Warum bist du traurig?“ Angel spürte die Veränderung seines Childes.

„Ach, es ist nur,“ Spike suchte eine Ausrede. „Wir haben so viel Zeit vertan und ich kann für dich nicht tun was ich tun möchte.“ Sagte er dann lahm.

„Das erste holen wir nach, und das Zweite ist nicht so wichtig, na ja fast, aber solange du nur Zufrieden bist, genügt es mir“. Meinte Angel leicht frustriert.

„Für mich ist es Okay, mehr als das. Ich möchte, das du glücklich bist, nicht zu sehr, du weißt ja, aber so glücklich wie es nur geht, und, was immer ich auch dafür tun muss, ich werde es tun, mein Engel“. Spike küsste ihn ganz sanft, versuchte ein lächeln, doch es misslang und er drehte sich schnell weg. Ja, er würde alles tun, damit Angel seine Bestimmung und somit sein Glück erhalten würde. Er würde, solange am Unleben bleiben, bis er sicher war, das Angel und der dritte Krieger ihre Erfüllung fanden. Das sah er als seine Aufgabe an, seine Busse, die Strafe, für all das Leid, das er über die Menschheit gebracht hatte. Nicht das er jemals gut machen konnte was er getan hatte, aber vielleicht konnte er wenigstens so einen Teil seiner Schuld abtragen. Seine Seele schrie, bei dem Gedanken, Angel verlassen zu müssen, alles was er brauchte, alles was er je wollte, war seinen Geliebten für immer im Arm zu halten. Doch er wusste, es durfte nicht sein. Das Glück seines Sires lag nicht in seinen, sondern in anderen Armen. Jede Sekunde wollte er auskosten, jeden Augenblick der ihm noch mit seinen über alles Geliebten blieb, um die kostbare Zeit in seinem toten Herzen mitzutragen, wenn es ihn verlassen musste. Als könnte Spike die Zeit anhalten, schmiegte er sich eng an Angels Brust, sah ihn voller Liebe an, fuhr mit seinen Händen, dessen Rücken entlang, fasste zärtlich seinen Nacken und, bedeckte sein Gesicht mit Küssen, die an Angels Mund endeten. Seine Zunge spielte mit den Lippen seines Sires, willig öffnete dieser leicht seinen Mund und lies sein Childe ein. Ein nie enden wollender Kuss folgte, von dem sich beide selig schnurrend nur schwer lösten. Spike würgte die Tränen hinunter die in seiner Kehle begannen aufzusteigen und senkte rasch die Augen.“ Ich werde mich rasch duschen und anziehen.“ Sagte er schnell um Angels prüfenden Augen auszuweichen.

„Ich gehe inzwischen ins Büro, komm dann bitte nach.“ Sagte dieser und ging zum Fahrstuhl. Oben angekommen, setzte er sich etwas zittrig in seinen Sessel. Lächelnd träumte er mit offenen Augen vor sich hin. „William, mein William, war alles was in seinem Kopf Platz hatte. Diese wundervolle Nervensäge, mit den unglaublich azurblauen Augen füllte sein totes Herz aus, bis in den letzten Winkel. Er sah ihn, wie er lachte, oder schuldbewusst die Augen senkte. Wie er stur und entschlossen auf seine Feinde losging, selbstsicher grinste, oder verlegen mit den Händen fuchtelte, verzweifelt eine Ausrede suchend, um was auch immer, zu rechtfertigen. Das sein Leben, Unleben so wundervoll war, konnte er fast nicht glauben.

Die Tür des Hyperions ging auf und Gunn kam mit großen Schritten durch die Halle auf Angels offene Bürotüre zu. „Angel, hey Angel, Hallo. Mann, wach auf.“ Gunn rüttelte seinen Boss leicht an der Schulter, als der nicht reagierte.

„Äh, was?“ Fragte Angel, verwirrt aus seinem Tagtraum gerissen.

„ Alles in Ordnung, du warst so abwesend, alles Okay mit dir?“ Wollte Gunn besorgt wissen.

„Wie? Ja sicher, könnte nicht besser sein.“ Grinste Angel ihn an. Was gibt’s Gunn? Angel sah ihn immer noch lächelnd an.

Mit runzelnder Stirn schaute Gunn auf seinen Boss. „Wir wissen jetzt, wo Walsh ist, sie ist bei Lilah Morgan untergekrochen“.

Spike kam gerade die Treppe hoch. „Hey Schneeweißchen, was liegt an?“ Fragte er lässig und grinste.

„Prof.Walsh ist bei Lilah.“ Antwortete Angel für Gunn.

„Dann werden wir den beiden Damen unsere Aufwartung machen, sobald es dunkel ist.“ Knurrte Spike.

~*~

Genüsslich reckte sich Lilah in ihrem breiten Bett. „Deine Fingerfertigkeit ist ja erstaunlich, Professorchen, ist das der Ausgleich von deiner nüchternen Laborarbeit?“ Lächelte sie Maggie an, die ihr sanft die Haare aus dem verschwitzten Gesicht strich.

„Für eine Anwältin hast du aber auch erstaunliche Fähigkeiten auf anderen Gebieten, als nur in Akten zu wühlen.“ Lächelte Walsh zurück. „Was hältst du von noch einem Austausch unseres Wissens. Ich möchte noch so einiges bei dir erforschen.“ Sagte die Professorin und begann Lilahs Brüste zu streicheln.

„Man kann ja nie genug dazulernen.“ Meinte Lilah Morgan und küsste Maggie gierig.

~*~

„Sie ist also in Lilahs Wohnung?“ Stellte Angel fest. „Das sich die beiden zusammengetan haben ist nicht gut. Sie sind gerissen und hinterhältig, und dadurch äußerst gefährlich. Lilahs Verbindungen nicht nur zu Wolfram und Hart sondern auch zur Dämonenwelt kann uns erhebliche Schwierigkeiten machen.“

„Grüble nicht schon wieder so viel, mein Großer. Hingehen, abmurksen, fertig. Ich würde ja sagen aussaugen und fertig, aber diese Weiber schmecken sicher zum Kotzen.“ Grinste er, und fuhr Angel zart über den Handrücken.

„Angel lächelte ihn an. “Und vergiss nicht, die Seele und der Chip.“

„ Ja eben, Seele und Chip.“ Murmelte Spike nachdenklich.

„Was ist den mit euch los, ihr geht euch ja gar nicht an die Gurgel? Keine ätzenden Bemerkungen Spike? Kein halt die Klappe, Spike, von Angel? Ihr macht mir echt Angst, das ist ja unheimlicher als von einer Horde Sakor- Dämonen umzingelt zu sein.“ Meinte Gunn Kopf schüttelnd.

Gerade als Angel antworten wollte, öffnete sich die Tür.

„ Hallo, da bin ich nun, kann ich eine Weile bleiben Angel?“

Spikes totes Herz krampfte sich zusammen. „Der dritte Krieger“. Dachte er erschrocken, und starrte zur Tür. „Jetzt schon, warum denn nur jetzt schon, bitte, eine kleine Weile wollte ich Angel nur für mich, bitte, ihr Mächte, nur eine kleine Weile.“ Verzweifelt, würgte er schwer an dem Kloß in seinem Hals.