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Kommentar:
Mein besonderer Dank geht an meine Beta-Leserin, liv. Sie ist umwerfend. Nicht nur im Korrigieren, sie hat auch mein Schriftbild in Form gebracht und meine Ausdrucksweise erheblich verbessert. Danke dir.
Dies ist eine Fortsetzung, es wäre also hilfreich, "Bis das der Tod" gelesen zu haben.
Hoffentlich gefällt euch die Story. Also viel Spaß beim Lesen.
Storypic: anja25ive

(Blutsverwandt)

 

Was machst du da?“ Angel kam verschlafen und nur in Boxer-Shorts bekleidet in die Küche und sah Spike, der mehlbestäubt mit dem Schneebesen in einer Schüssel rührte.

„Wonach sieht es denn aus? Ich backe einen Kuchen", antwortete er ernst und wog den Zucker ab.

„Du machst also einen Kuchen. Seit wann kannst du das und wozu?“ fragte Angel amüsiert.

„Seit ich vor 30 Jahren eine Zuckerbäckerin gebissen habe. Sie war übrigens sehr süß, im wahrsten Sinne des Wortes. Zuvor hab’ ich drei Monate mit ihr rumgemacht und backen gelernt. Wir hatten viel Spaß und man kann ja nie zuviel lernen. Und der Kuchen ist für Cordy, sie hat Morgen Geburtstag. So, jetzt weißt du es.“ Ohne aufzublicken ließ Spike langsam das Mehl einrieseln. „Und ein blödes Wort und ich setze dich auf Entzug“, knurrte er noch in Angels Richtung.

„Ach, auf Entzug? Wie soll ich das verstehen? Was meinst du?“ Angel begann leise zu lachen als er zärtlich seinen Geliebten betrachtete, der geschickt den Teig bearbeitete.

„Du weißt genau was ich meine, also hör auf zu gackern, sonst sind deine Nächte... äh Tage einsam, sehr einsam, Peaches.“ Spike füllte den Teig in eine Tortenform, schob sie in den Ofen und wischte sich die mehligen Hände an dem Küchentuch ab, das er sich in die Boxershorts gesteckt hatte. Dann rührte er die schon flüssige Schokolade um und schob sie von der warmen Ofenplatte. “Und jeder weiß, dass Männer die besten Köche sind. Außer dir, du isst ja nicht, zumindest kein Menschenessen, “ murrte er vor sich hin.

Angel hatte sich hinter Spike geschlichen, umarmte ihn und flüsterte ihm ins Ohr. “Du scheinst ja ungeahnte Qualitäten zu haben. Einen Zuckerbäcker hatte ich noch nie, außerdem hast du meine Boxershorts an. Die will ich wiederhaben, und zwar sofort.“

„Nicht jetzt, Angel, ich hab zu tun und... ah, die Schokola... ahh...“ Spikes Gedanken drifteten weg von Cordys Torte, als Angel damit begann, auf seinem Nacken Küssen zu verteilen. Er fuhr mit der Zunge hinter seinem Ohr auf und ab und glitt mit einer Hand unter die Boxer-Shorts, um ihn ausgiebig dort zu streicheln, wo Spike es besonders gerne mochte. Er fuhr fort Spikes Nacken zu küssen während seine zweite Hand seine Brustmuskeln erforschte. Langsam strich er über die schon verhärteten Nippel und zog Spike mit der anderen Hand die Boxer hinunter.

Spike tauchte zwei Finger in die weiche Schokolade, drehte sich um und begann grinsend Muster auf Angels Brust zu zeichnen, wobei er die Brustwarzen ausgiebig bestrich. Ein zischender Laut entfuhr seinem Sire, als die warme braune Masse seine Nippel umschloss, die sich daraufhin sofort aufrichteten. Hingebungsvoll begann Spike die süße Versuchung abzuschlecken, wobei er den harten Brustspitzen besonders viel Aufmerksamkeit widmete. Angel entwich ein leises Stöhnen und zitternd lehnte er sich mit seinem Rücken an den Küchentisch, als Spike tiefer ging um die Spur bis zum Bauchnabel zu ziehen. Langsam streifte er die Short herunter und grinste, als er Angel einen großen Klecks Schokolade auf die Eichel strich, um sie daraufhin genussvoll abzuschlecken. Der Penis seines Sires versteifte sich blitzartig, begann verdächtig zu pochen und ein heiseres Stöhnen entfuhr Angels Kehle. Spikes Hände glitten über Angels festen Pobacken, erfühlten seinen hinteren Eingang und stimulierten ihn zart. Plötzlich hörte er auf und stellte sich aufrecht vor seinem Sire hin. „Und all das gibt es nicht mehr, Pet, wenn du nur eine blöde Bemerkung machst, zu mir oder vor den anderen.“

„Und du wirst nicht einen einzigen Bissen von dieser verdammten Torte runterkriegen, weil ich dich erwürge, wenn du`s mir nicht sofort machst“, knurrte Angel frustriert in Spikes grinsendes Gesicht.

„Na wenn du mich so lieb bittest“, grinste Spike und sank langsam vor ihm in auf Knie um dort weiterzumachen wo er aufgehört hatte. Angels Keuchen erfüllte den Raum und ging in ein lautes Stöhnen über als sein Child ihn mit seinem Mund und geschickten Händen zum Höhepunkt brachte. Langsam richtete Spike sich wieder auf, leckte sich genussvoll über die Lippen und schmiegte sich schnurrend an seinen Sire an.

“Keiner kann das so gut wie du.“ Lächelnd strich Angel Spike die Haare aus dem Gesicht, um ihm einen leichten Kuss auf die Stirn zu drücken.

„Weiß ich doch,“ grinste Spike selbstgefällig und küsste seinen Engel.

„Und du bist überhaupt nicht eingebildet, auch das liebe ich so an dir,“ lachte Angel, bevor sie in die Dusche gingen, damit sie sich die Schokoladespuren vom Körper waschen konnten. Genießerisch standen sie mit geschlossenen Augen unter dem Strahl und ließen das warme Wasser über ihre Körper rinnen.

Plötzlich riss Spike die Augen auf und sprang aus der Dusche. “Der verdammte Kuchen, du bist Schuld, wenn dieses Mistding verbrannt ist.“ So wie er war hastete er in die Küche. Das Wasser tropfte aus seinen Haaren und von seinem Körper auf den Boden. Schnell öffnete er das Backrohr. „Gerade noch rechtzeitig. Dein Glück, sonst hätte ich dich den nächsten backen lassen, “ rief er laut, damit Angel ihn auch wirklich hören konnte. Er schlüpfte in die Topfhandschuhe und holte den Kuchen aus dem Ofen. Angel kam mit einem Handtuch um die Hüften, aus dem Bad.

Als er Spike so dastehen sah, nackt, mit dem dampfenden Kuchen in seinen geschützten Händen und mit Wassertropfen, die auf seinem perfekten Körper glitzerten, musste er schlucken. „Du siehst einfach süß aus.“

Knurrend sagte Spike: „Ich sagte doch, keine blöden Bemerkungen, sonst gibt es nichts. Gar nichts, kein Kuscheln, kein gar nichts. Ich bin nicht süß, ich war nie süß und werde es nie sein, verstanden?“

„William, stell die Torte hin, sofort“, knurrte Angel leise. Verwirrt gehorchte Spike und sah ihn verwundert an. Mit geschmeidigen Bewegungen kam Angel auf ihn zu. „Nein“, sagte er sanft. „Natürlich nicht, du siehst nicht süß aus... du siehst göttlich aus,“ verbesserte Angel sich. „Ich bin verrückt nach dir,“ murmelte er heiser, zog Spike an sich und begann ihn

hingebungsvoll zu küssen.

„Das will ich doch stark hoffen,“ nuschelte Spike zwischen ihren Küssen.

~*~

Als sie nach einer Weile in die Lobby kamen, war Wes schon da und studierte einige Bücher. Sie begrüßten sich kurz.

„Wie war die Patrouille, Spike?“ fragte Wesley, da der blonde Vampir am Vorabend *Dienst* gehabt hatte.

„Eigentlich wie immer,“ antwortete ihm Spike unschuldig. Doch plötzlich blitzten seine Augen auf. „Bis auf ein relativ harmloses Monster, dem ich begegnet bin. Aber es war nicht gefährlich, eher gutmütig,“ meinte er und nahm zwei Tassen, um sich und Angel Kaffee einzuschenken. Dieser schaute ihn fragend an als Spike ihm die Tasse reichte.

„Ja? Wie sah es aus und wie konntest du es besiegen?“ fragte der ehemalige Wächter neugierig.

„Nun, als es sich vor mir vollkommen aufrichtete war ich echt beeindruckt von der Größe.“ Ein Lächeln stahl sich in Spikes Mundwinkel, als er Angel provokant in die Augen schaute. Dieser riss entsetzt die Augen auf, als Spikes Blick seinen Körper entlang glitt und in seinem Schritt hängen blieb. Doch bevor er ihn stoppen konnte, sprach Spike schon weiter. „Es war von einer süßen Schicht umhüllt, doch als ich die entfernt hatte, konnte ich es ziemlich rasch besiegen.“

„Von so einem Monster hab ich noch nie gehört, du Angel?“ fragte Wes seinen Boss. Der jedoch verschluckte sich an seinem Kaffee, begann zu husten und murmelte nur etwas Unverständliches in seine Kaffeetasse, worauf Spikes Grinsen sich verstärkte.

„Meinst du, dass es noch mehr von dieser Sorte gibt?“ wandte sich Wesley wieder fragend an Spike.

„Nein, Wes, das ist mit Sicherheit ein einmaliges Exemplar. Glaub mir, ich hab da so meine Erfahrungen.“ Spike versuchte ernst zu bleiben, was ihm nur schwer gelang.

„Ich werde trotzdem mal in den Büchern nachschlagen, man weiß ja nie.“ Wes erhob sich um in die Bibliothek zu gehen.

„Einmaliges Exemplar und beeindruckende Größe lass ich gelten, aber über harmlos sprechen wir noch,“ knurrte Angel, musste aber über sein verrücktes Child lächeln.

„Ich sag nur wie es ist,“ meinte Spike.

„Und jetzt sieh zu wie du Wesley davon abbringst, nach dem Monst... also danach zu suchen. Schließlich kann er nichts finden, was es nicht gibt,“ sagte Angel und nahm noch einen Schluck Kaffee.

„Das ist so nicht richtig. Das süße Monster gibt es, nur eben nicht in Büchern. Wir können es ihm ja beweisen wenn du willst,“ grinste sein Child anzüglich.

„Ich warne dich, du begibst dich auf dünnes Eis. Treib`s nicht zu weit.“ Angels Stimme wurde gefährlich leise.

„War doch nur Spaß,“ antwortete Spike leise und senkte den Blick. Er wusste, dass es jetzt besser war, den Mund zu halten. Also ging er zu Wesley um ihn irgendwie davon zu überzeugen, dass in seinen Büchern nichts zu finden war.

Kurz darauf trafen Faith und Gunn ein.

„Hey Angel, was gibt’s Neues?“ fragte Gunn in seiner lockeren Art.

„Spike nervt,“ war dessen mürrische Antwort.

„Ich fragte, was es Neues gibt. DAS ist nichts Neues,“ grinste Charles.

„Da hast du allerdings Recht,“ lachte Angel entspannt.

„Cordelia hat morgen Geburtstag, habt ihr schon daran gedacht?“ Faith sah die beiden fragend an.

„Oh ja, Spike hat eine Torte gebacken und sie auch... ähm... gekostet. Sie ist gut, sagt er. Er meint er könne das beurteilen.“ Angel versuchte das Bild ihrer morgendlichen Aktivitäten aus seinem Kopf zu verdrängen und war froh, dass er nicht rot werden konnte. „Aber sagt ihm ja nicht, dass ich es verraten habe. Sonst kommen miese Zeiten auf mich zu. Und ich habe Gutscheine besorgt... für Cordy meine ich.“ ‚Er war sichtlich erfreut über seine Idee.

„Spike kann backen?“ kicherte Faith und auch Gunn schaute erstaunt.

„Er kann so einiges, von dem selbst ich nichts wusste. Aber bitte, kein Wort, ja?“ mahnte Angel nochmals. Die beiden nickten.

„Und du hast Gutscheine? Ziemlich einfallslos, meinst du nicht?“ Die Jägerin schüttelte den Kopf.

„Ich dachte wir legen zusammen und schenken Cordy ein Wochenende auf einer Schönheitsfarm. Sie steht doch auf so was,“ kam`s von dem Vampir.

„Ach solche Gutscheine meinst du, das ist spitze, Angel. Hätte ich dir gar nicht zugetraut,“ lobte Faith.

„Super, da wird sie sich freuen.“ Auch Gunn war begeistert und Angel nickte zufrieden.

Spike kam wieder in die Lobby, begrüßte die beiden mit einem Nicken. Als er aus dem Fenster blickte, sah er, dass es schon dunkel wurde. „Ich muss los, hab `ne Verabredung.“ Er griff nach seinem Mantel, und verschwand rasch bevor Angel fragen stellen konnte.

„Was war das denn jetzt?“ fragte Faith verwundert.

„Keine Ahnung was in ihn gefahren ist“. Zorn stieg in Angel auf. Spike würde Rede und Antwort stehen müssen, wenn er zurückkam, soviel war sicher.

„Ich wusste es immer, er hat nicht alle,“ murmelte Gunn.

Als Wes sich mit runzelnder Stirn zu ihnen gesellte meinte er: “Spike hat recht, ich kann absolut nichts finden über das Monster. Wird wohl so ein Einzelfall sein.“

„So ist es, Wes. Wir haben Wichtigeres zu tun. Cordy hat Geburtstag,“ lenkte Angel geschickt von dem Thema ab, das Spike ihm eingebrockt hatte.

„Ich weiß,“ seufzte Wesley. „Es hängt wie ein Damokles Schwert über mir.“ Die anderen lachten.

„Du kannst ihr ja einen Antrag machen, dann bist du aus dem Schneider,“ zog Gunn ihn auf.