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Kommentar:
MovieChallenge zu "6 Tage 7 Nächte". Ich habe mir "6 Tage 7 Nächte" als Vorlage ausgesucht, weil mich die Akteure des Films mit ihren "Streitereien" sehr an Angel und Spike erinnerten. Wie meistens jedoch ist meine Fantasie mit mir durchgegangen, und so ist von dem ursprünglichen Film kaum mehr etwas zu erkennen. Ich hoffe allerdings, mir ist trotzdem eine unterhaltsame Story gelungen.
Die schönen Storypics sind von Anja und SpikesChild, wofür ich beiden herzlich danke.
Beta gelesen hat diesmal Spikes_Slayer und auch ihr ein herzliches Dankeschön.

„Okay Wesley, war’s das oder gibt es noch etwas zu besprechen? Cordelia erwartet mich, sie will sich in einer Stunde mit mir im Caritas zum Essen treffen. Ich habe nicht die geringste Ahnung warum, aber ich hoffe sie will mich anschließend nicht wieder auf eine ihrer *ich treffe dort wichtige Leute, Angel, ich muss dort hin und du begleitest mich* Partys schleppen“, bemerkte der dunkelhaarige Mann und machte ein unglĂŒckliches Gesicht dabei.

Der andere Mann lachte leise, da er genau wusste, warum Cordy Angel treffen wollte und befĂŒrwortete es, weil es durchaus sein konnte, dass es mit ihren neuen PlĂ€nen zusammenpasste, sagte aber nur: „Dann wĂŒrde ich mich beeilen, denn Cordelia zu verĂ€rgern ist nicht ratsam.“ 

Wesley war Angel Liams Prokurist, aber auch sein bester Freund und das schon seit der Studienzeit. Angel hatte vor einigen Jahren das ArchitekturbĂŒro seines Vaters ĂŒbernommen, als dieser sich zur Ruhe setzte, und da Wes ein ausgezeichneter Statiker war und auch etwas von Management verstand, bot Angel seinem Freund damals an, die Prokura der Firma zu ĂŒbernehmen.

Obwohl sich die Beiden nicht immer einig waren, arbeiteten sie ausgezeichnet zusammen, denn Wesleys Genauigkeit und seine nĂŒchterne Betrachtungsweise ergĂ€nzten sich wunderbar mit Angels kĂŒnstlerischer Ader, die sich in seinen bemerkenswerten Bauten niederschlug, sodass sie in dieser Branche einen guten Namen hatten.

„Gut, ĂŒbrigens die BauplĂ€ne fĂŒr die Touristenanlage in Gath habe ich vor vier Tagen  abgeschickt, und der Auftraggeber mĂŒsste sich demnĂ€chst melden. Sag ihm bitte, dass ich auch bereit bin vor Ort zu kommen, wenn er es wĂŒnscht, um die Einzelheiten zu besprechen. Wenn wir den Auftrag bekommen, haben wir international Fuß gefasst und das wĂ€re ein großartiger Schritt fĂŒr unsere Firma. Es ist mir zwar schleierhaft, warum jemand in dieser Gegend eine Anlage mit 12 Bungalows bauen will, aber uns kann es egal sein. Also ich gehe dann, wir sehen uns morgen.“ Mit einem Gruß verabschiedete Angel sich und eilte aus dem BĂŒro.

Um diese Zeit ein Taxi zu bekommen war so gut wie unmöglich, denn zur Rushhour  verwandelten sich die Straßen von Los Angeles in einen menschlichen Ameisenhaufen, da die BĂŒros der Stadt nahezu zur selben Zeit geschlossen wurden, also beschloss Angel die zwei Blocks zum Restaurant zu Fuß zu gehen.

Zehn Minuten spĂ€ter betrat er das Caritas und wurde von Lorne, dem Besitzer, freudig begrĂŒĂŸt: „Angel mein SĂŒĂŸer, dein Sahnetortchen wartet schon, komm ich bringe dich zu ihr.“

Lorne hatte zwar eine eigenartige Sprechweise, doch Angel schÀtzte ihn als guten Freund, der ihm schon so manchen förderlichen Ratschlag in privaten Belangen gegeben hatte.

„Danke Lorne, was machen die GeschĂ€fte?“ erwiderte Angel, um etwas Smalltalk zu betreiben und ließ sich von dem Freund zu dem Tisch fĂŒhren, an dem Cordy schon wartete.

„Der Laden ist voll, ich bin zufrieden. Ich bringe euch gleich etwas zu trinken. Das Übliche?“

Auf Angels Nicken, verschwand Lorne und Angel wandte sich Cordy zu.

„Na endlich, ich warte schon eine Ewigkeit auf dich“, begrĂŒĂŸte sie ihn, wĂ€hrend Angel ihr einen Kuss auf die Wange drĂŒckte.

„Wie du weißt, war ich bei einem Casting“, begann Cordelia gleich zu erzĂ€hlen, „und ob du es glaubst oder nicht, ich habe die Hauptrolle bekommen, der Regisseur ist begeistert von mir. Aber das ist ja nicht weiter verwunderlich, schließlich bin ich eine sehr gute Schauspielerin, wie wir wissen. Jedenfalls, die Dreharbeiten beginnen in zwei Tagen und du wirst mich begleiten, weil die Filmcrew schon dort ist und ich nicht alleine fliegen will. Wesley meinte, das wĂ€re sogar gut wegen irgendeines Auftrags“, endete sie etwas atemlos und nippte an ihren Drink, den Lorne ihr wortlos hingestellt hatte.

Perplex starre Angels sie an. „Das
 das geht nicht. Ich
 wir haben einen wichtigen Kunden, Wes und Lilah heiraten bald, wieso hat mir Wes mir verschwiegen, dass er bescheid weiß und ĂŒberhaupt
“

„Die Beiden heiraten in drei Wochen und Wesley weiß bescheid, weil er die FlĂŒge buchen musste, schließlich könnt ihr das als Dienstreise von der Steuer absetzten, wieso soll ich da meinen Flug zahlen. Sag einfach du hattest deine SekretĂ€rin mit. Außerdem hat Wes alles so organisiert, dass du in kurzer zeit vor Ort sein kannst, wenn der Kunde direkt mit dir verhandeln will und ein paar Tage Urlaub werden dir auch gut tun, du hattest seit Jahren keinen, daher spar dir deine Ausreden, denn wir fliegen nach Tripolis und zwar morgen Abend fĂŒr sechs Tage und sieben NĂ€chte. Basta.“

~*~

Angel fluchte leise, als er die GepĂ€ckstĂŒcke Cordelias vom Förderband nahm. Wieder war es ihr gelungen ihn zu ĂŒberreden, obwohl es unter UmstĂ€nden auch ihm, beziehungsweise seiner Firma, zu Gute kam in Tripolis zu sein, aber seine Begeisterung, mit Cordy zu reisen, hielt sich in Grenzen, denn meistens musste alles nach ihrem Kopf gehen und wie immer hatte sie wieder eine Menge Koffer und Taschen dabei und natĂŒrlich war weit und breit kein GepĂ€cktrĂ€ger zu sehen, was fĂŒr Angel bedeutete, ihren und auch seinen Kram selbst zu schleppen. Er Ă€rgerte sich, dass auch er den Hang besaß viel zu viel mitzunehmen, wenn sie eine Reise unternahmen, und hoffte, wenigstens ein Taxi aufzutreiben, dass sie ins Hotel brachte, als er den Transportwagen nach draußen schob.

Zum GlĂŒck schienen die Menschen dieses Landes freundlich und um Touristen bemĂŒht zu sein, denn gleich mehrere Taxifahrer boten ihre Dienste an und im Nu war das GepĂ€ck verstaut. Wenig spĂ€ter checkten sie im besten Hotel von Tripolis ein und wurden in ihre Suite gefĂŒhrt, die Cordelia genauestens inspizierte. Zufrieden mit den RĂ€umen, schenkte sie ihrem Begleiter ein kleines LĂ€cheln. „Ich nehme das Zimmer mit dem Balkon, die Aussicht auf das Mittelmeer ist einfach traumhaft und wenn ich Drehfrei habe, kann ich mich hier sonnen. Es macht dir doch nichts aus, Angel?“

Der Angesprochene nickte gottergeben und folgte dem Pagen, der auf Cordelias Anweisung hin die Koffer in Angels Zimmer trug. Kaum war der Bedienstete des Hotels, nachdem er ein ordentliches Trinkgeld kassiert hatte, verschwunden, ließ sich Angel aufatmend auf das breite Bett fallen und beschloss, die paar Tage einfach zu genießen.

Immerhin war Tripolis fĂŒr seine Architektonischen DenkmĂ€ler bekannt und er wollte sich unbedingt den berĂŒhmten Marc Aurel-Bogen ansehen.

Cordelia stimmte ĂŒberraschenderweise zu, als er sie fragte, ob sie ihn begleiten wolle und da sie bis zum Dinner noch Zeit hatten, schlenderten sie wenig spĂ€ter durch die beeindruckende Altstadt von Tripolis.

Als sie nach einigen Stunden ins Hotel zurĂŒckkehrten, wurden sie schon von dem Portier erwartet, der Angel mit den Worten „Mr. Liam, ein Mr. Pryce hat mehrmals angerufen und er wartet dringend Ihren RĂŒckruf“ begrĂŒĂŸte.

Cordelia verdrehte die Augen und schimpfte. „Wir sind kaum ein paar Stunden da und Wesley nervt schon, kann er denn gar nichts alleine auf die Reihe kriegen? Das ist mein letzter Abend mit dir, denn morgen beginnen die Dreharbeiten und dann werde ich keine Zeit mehr fĂŒr dich haben. Schließlich wollte ich mich bei dir erkenntlich zeigen, weil du mich begleitet hast, sonst wĂ€re ich ehrlich gesagt mit dir auch nicht stundenlang durch diese alten GemĂ€uer gerannt.“

„Ich weiß dein Opfer zu wĂŒrdigen“, lachte Angel aufgrund ihrer Aussage. „Geh dich schon mal umziehen, ich telefoniere inzwischen und wir treffen uns an der Bar, okay?“

„Na meinetwegen, aber beeil dich bitte“, entgegnete Cordy und begab sich zu den Liften, wĂ€hrend Angel sich von einem Pagen zu den Telefonnischen fĂŒhren ließ.

„ArchitekturbĂŒro Liam, was kann ich fĂŒr Sie tun?“ meldete sich die SekretĂ€rin, nachdem die Verbindung hergestellt war.

„Harmony, geben Sie mir bitte Wesley“, wies Angel die junge Frau an, die ihn daraufhin sofort weiterverband und Wes sich mit „Pryce“ meldete.

„Angel hier, du hast versucht mich zu erreichen.“

Erleichtert atmete Wesley auf. „Gott sei dank, dass du dich meldest. Wie ich hörte, ist es in arabischen LĂ€ndern nicht immer möglich zu telefonieren und ich befĂŒrchtete, dich nicht zu erreichen. Mr. Giles, du weißt schon der Auftraggeber fĂŒr die Ferienanlage in Gath, er hat deine PlĂ€ne schon bekommen, sie gefallen ihm soweit auch, sagte er, aber es wĂ€re ein weiteres Anbot bei ihm eingegangen und nun will Giles dich und deinen Konkurrenten  persönlich kennen lernen und dann entscheiden, wer den Auftrag bekommen soll. Angel, du weißt wie wichtig dieser Auftrag fĂŒr unsere Firma ist und
“

„Schon gut Wes, damit haben wir ja eigentlich gerechnet“, unterbrach Angel seinen Freund beruhigend, da er die leichte Panik in Wesleys Stimme bemerkte. „Ich werde mein Möglichstes versuchen, damit wir den Zuschlag bekommen. Ich muss nur sehen wie ich nach Gath komme. Wie viel Zeit habe ich?“

„Mr. Giles hat soweit schon alles arrangiert, du mĂŒsstest um 9 Uhr am Flughafen sein, die Maschine, die dich zu ihm bringen wird, heißt Big Bad, du brauchst nur nach dem Flugzeug zu fragen, jeder kennt es, sagt Giles.“

Nicht wirklich erfreut von der unerwarteten Wendung seines Urlaubes, da Angel gehofft hatte sich Tripolis genauer ansehen zu können und eventuell auch ein paar Zeichnungen von den KunstdenkmÀlern anzufertigen, beendete Angel das GesprÀch und beschloss, nach oben in die Suite zu gehen und Cordelia zu informieren, was seiner Ansicht nach das Schwierigste des ganzen Unternehmens war, und seine Vermutung bestÀtigte sich auch sofort, als er ihr von dem Telefonat berichtete.

„Und was mache ich am Abend, wenn die Dreharbeiten vorbei sind? Wie du weißt, sind wir hier in einem arabischen Land, da kann eine Frau nicht so einfach ohne Begleitung ausgehen, zumindest nicht ĂŒberall hin, und von der Filmcrew kenne ich so gut wie niemanden. Deswegen habe ich dich schließlich mitgenommen. Wie lange wirst du denn weg sein?“ motzte sie ihn an.

Langsam wurde Angel Ă€rgerlich, nicht genug damit, dass Wesley ihn in die WĂŒste schickte, um sich von den Launen eines alten Geldsacks auf die Nerven gehen zu lassen, nein, nun setzte ihn auch noch Cordy unter Druck. „Soweit ich dich kenne, meine Liebe, hattest du noch niemals Schwierigkeiten jemanden kennen zu lernen, und außerdem bin ich in drei, höchstens vier Tagen zurĂŒck. Und nun lass uns essen gehen und die Dinge nehmen wie sie nun mal sind.“

Cordelia wusste, dass es jetzt besser war Angel nicht mehr zu reizen und begab sich in ihr Zimmer, um sich fertig zu machen.

Als sie wenig spĂ€ter den Speisesaal betraten und Cordelia die bewundernden Blicke der anwesenden MĂ€nner und die neidischen der Frauen auf sich, spĂŒrte hob sich ihre Stimmung sofort, was Angel lĂ€chelnd registrierte. Daher schlug er vor, nach dem Essen noch in die Hotelbar zu gehen, um den Abend nett ausklingen zu lassen.

Die Bar war schon gut besucht, doch einige der kleinen Tische waren noch frei und ein beflissener Kellner eilte herbei, um ihnen einen Platz anzubieten, als plötzlich jemand Angel auf die Schulter klopfte. Verwundert drehte Angel sich um und ein LĂ€cheln huschte ĂŒber sein Gesicht, als er den Mann erkannte. „Groo Peterson, was machst du denn hier?“

Lachend umarmten sich die beiden MĂ€nner bevor der Angesprochene antwortete: „Mir gehört der Laden hier, aber was fĂŒhrt dich hierher? Noch dazu mit so einer reizenden Begleiterin?“ fragte dieser, Cordy bewundernd musternd.

„Sie sind also der Besitzer dieses wunderbaren Hotels? Ich bin Cordelia und Angel begleitete mich ursprĂŒnglich zu Filmaufnahmen hier in dieser schönen Stadt. Doch morgen muss er leider beruflich in irgend so ein WĂŒstenkaff und lĂ€sst mich hier alleine zurĂŒck“, beantwortete Cordy Groos Frage und blickte betrĂŒbt drein.

Der Hotelbesitzer bemerkte daraufhin galant: „Dann wĂŒrde ich mich wĂ€hrend Angels Abwesenheit gerne als vorĂŒbergehender Adjutant anbieten, wenn ich darf und Angel nichts dagegen hat.“

„Hat er nicht“, antwortete Cordy sofort mit einem Seitenblick auf Angel, der zustimmend nickte.

Lachend und scherzend verbrachten die Drei einen wunderbaren Abend, Angel und Groo erzÀhlten Anekdoten aus ihrer gemeinsamen College-Zeit, bis Angel darauf drÀngte den Abend zu beenden, da er noch packen und noch ein wenig schlafen wollte, um wenigstens halbwegs ausgeruht seine Reise anzutreten.

Groo bot sich an, seinen Freund auf den Flughafen zu bringen, was dieser dankend annahm und so verabschiedeten sie sich mit der zusĂ€tzlichen Option des Hotelbesitzers, sich wĂ€hrend Angels Abwesenheit um Cordelia zu kĂŒmmern und sie zu den Film-Aufnahmen zu begleiten.

Am nÀchsten Morgen

„Kennst du diesen Giles? Was ist das fĂŒr ein Typ? Es wĂ€re hilfreich fĂŒr mich, wenn ich ein paar Informationen hĂ€tte“, sagte Angel seinem Freund, wĂ€hrend dieser seinen Wagen geschickt durch den turbulenten Verkehr von Tripolis lenkte.

„Allzu viel kann ich dir ĂŒber ihn nicht sagen, nur das, was allgemein bekannt ist. Er ist  EnglĂ€nder und hat sich vor einigen Jahren in Gath niedergelassen, keiner kennt den Grund dafĂŒr.

Jedenfalls ist er ein tĂŒchtiger GeschĂ€ftsmann und hat erkannt, dass der Tourismus in diesem Land einen großen Aufschwung erlebt, vor allem die WĂŒstenfahrten mit Autos und MotorrĂ€dern. Daher wahrscheinlich auch seine PlĂ€ne hinsichtlich der Bungalows an verschiedenen Knotenpunkten, um den Leuten etwas Komfort anzubieten, wenn sie eine, oder mehrere Wochen in der WĂŒste verbracht haben.

Giles hat sehr viel Land erworben und viele wundern sich wie ihm das als EnglĂ€nder gelungen ist. Mehr weiß ich auch nicht“, beendete Groo seine AusfĂŒhrungen und hielt zugleich auf dem Parkplatz vor dem FlughafengebĂ€ude.

„Dann werde ich mir halt selbst ein Bild machen mĂŒssen. Bitte achte mir auf Cordelia, ich mĂŒsste ja in ein paar Tagen zurĂŒck sein, dann kann ich dich ĂŒber Giles informieren“, grinste Angel, stieg aus dem Wagen, hievte seine 2 Koffer und die Aktenmappe heraus und nickte Groo zu, bevor er das FlughafengebĂ€ude betrat.

Der junge Architekt begab sich zum Informationsschalter, um nach dem Flugzeug zu fragen, das ihn nach Gath bringen sollte. Der Steward grinste daraufhin, was Angel zwar verwunderte, aber er beachtete es nicht weiter und ging zu dem angewiesenen Ausgang. Dort stand eine grĂ¶ĂŸere silberne Maschine, an der ein Mann GepĂ€ck einlud und Angel schritt darauf zu. „Ich nehme an, das ist die Big-Bad?“

Der Angesprochene drehte sich zu Angel und lachte. „Nein Sir, die „Big“ steht hinter diesem Vogel hier, am Besten Sie gehen dem Fluchen nach, das Sie deutlich hören können.“

Angel hob leicht erstaunt die Augenbrauen, nahm seine Koffer wieder auf, umrundete das silberne Flugzeug, blieb abrupt stehen, als er einen Blonden und einen dunkelhĂ€utigen Mann an einem schwarzen Flieger, aus dem Ă–l auf die Erde tropfte, hantieren sah, wobei der Blonde laut vor sich hinfluchte. „Verdammter Vogel, wenn ich nicht so an dir hĂ€ngen wĂŒrde, hĂ€tte ich dich schon lĂ€ngst unter der nĂ€chsten DĂŒne vergraben.“

„EnglĂ€nder“, stellte Angel fest und trat kritisch nĂ€her, denn obwohl auf dem Rumpf der Maschine in großen Lettern „Big-Bad“ zu lesen war, fragte er die beiden MĂ€nner, welche in Mechanikeroverall mit dem RĂŒcken zu Angel gewand an dem Flugzeug herumschraubten. „Ist das die Big-Bad, die mich nach Gath fliegen soll? Wer von Ihnen ist der Pilot?“

Die Beiden drehten sich um, ihre  Augen maßen Angel kurz von oben bis untern, bevor er Blonde freundlich antwortete: „Hi, Sie mĂŒssten Mr. Liam sein und Sie haben es richtig erkannt, dieses Baby hier ist die „Big-Bad“. Ich bin Ihr Pilot, man nennt mich Spike und ich werde Sie nach Gath bringen.“