File 1: stories/1/8.txt
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Skip hatte Spike und Angel mit schützender Wüstenkleidung ausgestattet, ihren Kopf schützten sie vor der heißen Sonne mit einem Chech, und so vermummt waren sie von den Tuareg, die diese Wüste bewohnten, nicht mehr zu unterscheiden.

Nun saßen die Drei auf den Kamelen, um ihre Reise fortzusetzen.

~*~

Ein paar Kilometer ritten sie noch zusammen, bis Skip sich von ihnen verabschiedete und seinen Weg nach Al Katrun fortzuführen.

~*~

„Tut dir dein Hintern weh?“ fragte Spike am späten Nachmittag amüsiert, da er  beobachtete wie Angel unruhig auf dem Sattel hin und her rutschte und immer wieder verhalten stöhnte. Sie waren schon den ganzen Tag unterwegs und der Dunkelhaarige konnte kaum noch sitzen.

Diese Reise war die reinste Qual für Angel und das vom ersten Tag an, wobei er am Meisten vermisste, nicht mehrmals täglich duschen zu können, wie er es gewohnt es gewohnt war, obwohl er verwundert feststellte, überhaupt nicht zu schwitzen. Doch noch mehr als alles andere fehlte ihm Spikes Körper auf dem Seinen. Das beunruhigte ihn sehr, denn er konnte an so gut wie nichts anderes mehr denken, als an die warmen Lippen des Blonden, die forschende Zunge in seinem Mund, den sehnigen Körper, der sich an ihn presste, und an seine verdammte Dauererektion, die ihn wesentlich mehr schmerzte, als sein Hinterteil.

„Angel?“

„Was?“ Irritiert aus seinen Gedanken gerissen, blickte er in die belustigten blauen Augen Spikes und versuchte sich zu erinnern, was dieser gesagt hatte, riss sich letztendlich von dem intensiven Blick los, der ihm ein Prickeln durch den Körper jagte, und antwortete frustriert. „Ich bin das Reiten nicht gewohnt, erst recht nicht auf so einem Tier, aber der  Seegang ist schlimmer. Jetzt weiß ich wo der Ausdruck Wüstenschiff herkommt. Wie weit ist es noch?“

„Weil ich nicht will, dass du ernsthaft beschädigt wirst, werden wir bei diesen Felsen dort vorne unser Lager aufschlagen, Wasser gibt es da auch, nur zum Baden reicht es nicht, aber man kann sich ordentlich waschen.“

„Du sorgst dich um mich“, stellte Angel befriedigt fest, während er wiederholt versuchte eine andere Sitzposition zu finden, was kläglich misslang.

Spikes Grinsen war unter dem Chech nicht auszunehmen. „Nein um mich, Rupert macht mich fertig, wenn du nicht in einem Stück bei ihm ankommst.“

„Deshalb also.“ Angels enttäuschter Ton war Spike nicht entgangen.

‚Hab dich’, dachte er, unterdrückte ein Kichern und sagte laut. „Aber sicher, aber zuvor werde ich mich um dein wundes Hinterteil kümmern.“

„Oh, wirst du?“

„Japp.“

„Und du denkst, ich erlaube es dir?“

„Du kannst es kaum erwarten, Pet.“

Spike lachte selbstsicher und trieb sein Kamel an, damit sie die Felsen schneller erreichten, und Angel versuchte mitzuhalten. Teilweise verärgert, da der Blonde ihn durchschaut hatte, beschloss er jedoch, sollten sie da wieder fortfahren, wo sie unterbrochen wurden, weil Skip aufgetaucht war, die Führung zu übernehmen, so wie er es nach Penn immer gehalten hatte. Der Kleine sollte von Anfang an wissen, dass Angel keine Dominanz duldete, selbst die wenigen Tage nicht, die sie zusammen verbringen würden, bevor er nach LA zurückkehrte.

~*~

„Cordelia, bitte mach auf“, rief Groo und klopfte laut an die Tür, „ich habe etwas herumtelefoniert und einiges erfahren wegen Angel.“

Die junge Frau öffnete die Tür, verschränkte die Arme und blickte den Hotelbesitzer hochmütig an. „Bilde dir nicht ein, dass ich dir verzeihe“, meinte sie wütend. Ich rede jetzt nur mit dir, weil es um Angel geht, also, was hast du erfahren?“

„Sie haben den Wagen gefunden, Getriebeschaden, im Wadi Mathendous, aber von den Beiden keine Spur, es tut mir Leid, Cordelia, es sieht nicht gut aus. Ich verstehe allerdings nicht wieso Spike die Wasserkanister nicht mitgenommen hat, und ohne Wasser? Drei Liter ist das Mindeste, was man täglich trinken muss, ich denke…“

„Hör auf zu denken, besorg mir lieber ein Flugzeug. Ich will zu diesem Giles und ihm gehörig in den Hintern treten, für den Idioten, den er geschickt hat, um Angel zu ihm zu bringen. Und, ich will, dass der Pilot die Strecke abfliegt, die sie genommen haben müssen. Sag mir nicht, die Anderen haben schon gesucht, das ist mir egal. Wenn du mir wirklich helfen willst, dann organisiere das für mich“, forderte sie den Hotelbesitzer auf, der sie perplex ansah.

„Es ist… heute geht es aber nicht mehr, es wird bald dunkel, wir können nichts sehen.“

„Dann gleich morgen, wenn die Sonne aufgeht. Bitte, ich will gar nicht daran denken, dass Angel etwas passiert ist.“ Tränen der Angst und Verzweiflung liefen der jungen Frau über die Wangen und Groo wollte sie tröstend in den Arm nehmen, doch sie stieß ihn ungehalten von sich. „Nein, ich will das nicht, du hast mich benutzt und…“

„Um Himmels willen nein, bitte Cordy, denk das nicht von mir. Du hast mich in deinen Bann gezogen, vom ersten Augenblick an. Ich… ich… habe mich in dich verliebt.“ Die letzten Worte flüsterte Groo nur, doch Cordelia hörte sie genau.

„So? Hast du?“ Ein feines Lächeln stahl sich auf ihr Gesicht.

Der junge Mann nickte. „Und als wir dann in deinem Zimmer… und am nächsten Tag, nachdem ich realisierte was ich getan hatte… was wir… und… und… auf einmal ist mir Angel eingefallen, ich bin in die Lobby gerannt, hab nachgesehen und… ihr hattet den gleichen Nachnamen, da dachte ich… Gott, ich bin so ein Idiot.“

„Ja, das bist du, schließlich hättest du mich fragen können, doch stattdessen hältst du mich für eine Frau, die mit jedem ins Bett steigt. Das ist so erniedrigend, ich finde kaum die passenden Worte für dein Verhalten. 

Beschämt senkte Groo den Kopf. „Ich weiß und es tut mir so leid. Ich konnte nicht mehr klar denken, du hast mich völlig verzaubert. Gib mir bitte noch eine Chance alles wieder gutzumachen, du wirst es nicht bereuen.“

~*~

„Langsam mein Großer, erst müssen die Tiere versorgt werden“, gluckste Spike, als Angel ihn ungestüm, kaum dass sie den Kamelen entstiegen waren, zu sich drehte, um ihn zu küssen. „Ich muss auch versorgt werden, dringend“, murmelte er fordernd.

„Geduld ist nicht gerade deine Stärke, was?“

„Ich war geduldig, lange genug, zu lange“, murmelte Angel und eroberte erneut Spikes Mund, der es willig geschehen ließ. Doch als der Dunkelhaarige seine Hände benutzte, um die Kleider des Blonden zu entfernen, stoppte dieser ihn.

„Genug Liebes. Erst die Tiere, sie sind unsere Lebensversicherung. Aber du kannst schon mal die Schlafsäcke ausbreiten und dich ausziehen, damit ich dich pflegen kann.“

Angel kam der Aufforderung murrend nach. Der Kleine hatte Recht und je eher sie alles erledigt hatten, desto schneller konnten sie sich einander widmen. Als ihm klar wurde, was das genau bedeutete, zerrte er eifrig die Schlafsäcke von einem der Kamele und trug sie zu der schützenden Felswand nahe der kleinen Wasserstelle, breitete sie nebeneinander aus und entledigte sich in Windeseile seiner Kleider, um bald darauf nackt  auf einem der Schlafgelegenheiten auf seinen Pfleger zu warten.

Der kam wenig später gemächlich auf ihn zu, eine Wasserflasche in der Hand. „Trink sie mindestens zur Hälfte aus.“ Angel hob ungehalten den Kopf. „Was soll das alles. Erst diese verdammten Kamele, jetzt soll ich trinken.“ Angel deckte den Schlafsack über seinen nackten Körper, verärgert dass er anscheinend alles falsch verstanden hatte und  der Blonde sich mit ihm nur einen Spaß erlaubte, indem er mit ihm flirtete, sich küssen ließ, sich an ihm rieb und so weiter. ‚Ich gefalle ihm nicht, jetzt wo er mich nackt gesehen hat, will  er mich nicht mehr. In Osbournes Haus hat er gesagt ich soll meinen Bauch einziehen. Ich bin ihm zu dick, aber ich bin nicht dick, er ist dünn, hager könnte man fast sagen, doch jetzt ist Schluss mit den Spielchen, da mach ich nicht mehr mit.’ Demonstrativ rollte er sich in den Schlafsack und schloss die Augen.

„Blödmann, hör auf dich wie eine Diva zu benehmen“, herrschte Spike Angel ungehalten an. „In der Wüste ist man oft der Meinung nicht viel trinken zu müssen, da die Luft trocken, und daher das Durstgefühl nicht stark ist, aber es ist wichtig. Also komm schon Pet, wenigstens die halbe Flasche.“

Verunsichert tat Angel wie ihm geheißen und  gab wenig später die halbvolle Flasche an Spike zurück. „Du trinkst nicht?“ fragte Angel, als Spike sich niederkniete und die Flasche weiter in der Hand behielt. „Leg dich zurück, und stillhalten. Ich habe meine eigene Methode Wasser aufzunehmen.“ Befahl er und entfernte den Stoff von Angels Oberkörper, als dieser murrend seinen Anweisungen folgte und verkrampft wartete was nun geschehen würde.

Spike zog seine Chaballa aus und entfernte den Turban, während er ein kleines Rinnsal des Wassers auf Angels Brust fließen ließ, bevor er sich hinunterbeugte und es mit der Zunge vorsichtig abschleckte, worauf Angel erregt aufkeuchte.

„Hmm… viel besser als aus der Flasche“, säuselte der Blonde und wiederholte die Prozedur an Angels Schlüsselbeinen, die er ausgiebig küsste und leckte, bevor er sich Angels Brust widmete und ihm die gleiche Aufmerksamkeit schenkte, auch hier seinen Mund und seine Zunge einsetzte, während seine Hände jede erreichbare Stelle erforschten. 

Der junge Architekt keuchte unkontrolliert vor Erregung. Noch niemals zuvor hatte ihm jemand so viel Aufmerksamkeit geschenkt, sein ganzer Körper war in Aufruhr, heiße und kalte Schauer überfluteten ihn, er krallte seine Hände in den weichen Sand und schob seinen Becken auffordernd diesem wunderbaren Mund entgegen, welcher die Wassertröpfchen von seinem Körper saugte.

Spike hatte sich inzwischen etwas mühevoll all seiner Kleider entledigt und einen Tiegel, den er aus der Tasche nahm, neben sich gestellt, um seine Hände rasch wieder auf Angels Körper zu legen, denn zu gut fühlte sich die zarte Haut unter seinen Fingerspitzen an, als den Kontakt für länger als 2 Sekunden zu unterbrechen. Der Blonde ignorierte jedoch die verlangende Bewegung von Angels Becken und widmete sich stattdessen seinen langen Beinen, was ihm ein frustriertes Knurren Angels einbrachte, wie er amüsiert registrierte. Nicht im Mindesten davon beeindruckt, fuhr er fort, die festen Muskeln zu streicheln, bis er an den Knöcheln angelangt war und von dort seine Lippen wieder nach oben führte, den empfindlichen Kniekehlen besondere Aufmerksamkeit widmete und dem erregten Stöhnen Angels lauschte, welches Spike fast in den Wahnsinn trieb und ihn dazu anspornte, sich noch mehr zu bemühen, mit dem Vorsatz, das Spiel so lange zu treiben, bis Angel ihn um Erlösung anflehte.

Als der Blonde bemerkte, dass Angel seine Hand ungeduldig auf seinen steifen Schaft zugbewegte, hörte auf Angels Körper zu verwöhnen und befahl grinsend: „Lass die Hände wo sie sind.“

Ertappt zuckte der Dunkelhaarige zusammen. „Was? Ich…wollte..“

„Selbst Hand anlegen? Du möchtest also, dass ich aufhöre auf diese Weise mein Wasser zu trinken?“ Fragend hob der Blonde eine seiner Augenbrauen.

„Ja, ich meine… nein, ich…“

„Ich habe aber noch Durst“, verkündete Spike leise, mit sinnlicher Stimme, warf ihm einen verführerischen Blick zu und strich Angel hauchzart über seine Schenkel.

Mehr brauchte es nicht, und Angel legte gehorsam seine Hände seitlich auf den Schlafsack, blickte Spike flehend an und leckte sich unbewusst über die Lippen. Spike keuchte auf bei diesem Blick, der ihm zugeworfen wurde. Schokobraune Augen trafen auf tiefblaue, in denen sich dasselbe Verlangen widerspiegelte, das auch Spike empfand. Ihre bebenden Lippen prallten stürmisch aufeinander, Zungen kämpften den ewigen Kampf um die Vorherrschaft, während ihre Hände fiebrig über ihre Körper tanzten, bis sie ihre Münder lösten, da ihre brennenden Lungen dringend Luft benötigte. Wieder begegnete sich ihr Blick, wieder trafen sich ihre Lippen, bis Spike den Kuss beendete, seine Zunge über Angels Hals führte, tiefer wanderte, um letztendlich die vor Erregung verhärtete Brustwarze in seinen Mund zu saugen, daran zu knabbern und mit der kleinen Wölbung zu spielen. Angel Hände griffen in die Haare des Blonden und versuchte ihn weiter nach unten zu schieben, damit sich dieser seinem Penis widmete, der stolz emporragte. Spike ließ es willig geschehen, selbst begierig darauf die ersten Lusttropfen auf seiner Zunge zu schmecken, welche auf Angels Schwanzspitze glitzerten. Seine Zungenspitze schnellte hervor und nahm die Tropfen auf, worauf Angel sich ihm entgegenbäumte und einen lustvollen Laut ausstieß. Spike nahm das aus Aufforderung und leckte die ganze Länge des Schaftes entlang, seine Hand umfasste den weichen Hoden und rollte ihn vorsichtig, während sein Mund den Peniskopf aufnahm und er genüsslich daran saugte, bevor er seinen Kopf auf und ab bewegte und dadurch Angel ein tiefes Stöhnen entlockte und dieser Spike sein Becken entgegendrückte, damit er sich schneller bewegte, was dieser dann auch tat.

Immer schneller bewegte sich der blonde Mann und Angel hob den Kopf, beobachtete mit verschleiertem Blick wie dieser heiße feuchte Mund ihn verwöhnte und atmete abgehackt, als sich das Feuer in ihm ausbreitete, den herannahenden Orgasmus ankündigend.

Auch Spike bemerkte, dass der Dunkelhaarige bald soweit war und entließ dessen pralles Glied aus seinem Mund. Der Blonde war nicht bereit Angel jetzt schon kommen zu lassen, zu faszinierend war das Spiel mit dessen Körper. 

„Nein, bitte… Spike…“ Zufrieden erkannte der Blonde das Verzweifeln in Angels Stimme, strich ihm beruhigend über seine empfindlichen Flanken und robbte an dessen Körper hoch, um Angel hingebungsvoll zu küssen, während seine Hände unablässig über Angels Körper fuhren. Völlig gefangen von der Flut der Gefühle, die Spike in ihm auslöste, schlang der Dunkelhaarige seine Arme um den Blonden, glitt mit seinen Fingerspitzen über dessen Rücken, ertastete die zarte Haut und die harten Muskeln und hatte nur den Wunsch sich mit ihm zu vereinigen, daher wand und rieb er sich an dessen Körper, dem Drang folgend, ihm noch näher zu sein.

Spike schloss überwältigt die Augen und versuchte sich in den Griff zu kriegen, doch sein Verlangen, Angel ganz zu erobern, war zu groß, daher rollte er sich von dessen Torso und hauchte ihm ins Ohr. „Dreh dich um, mein Hübscher, du bist noch nicht so versorgt wie du es brauchst.“

Konfus runzelte Angel die Stirn. ‚Was sollte das jetzt? Ist der Blonde verrückt? Erst macht er mich mit seinem wundervollen Mund fast wahnsinnig egal wo diese Lippen mich berühren, okay nicht ganz egal, aber  jetzt will er zur Tagesordnung übergehen und mein wundes Hinterteil versorgen, das mir überhaupt nicht mehr weh tut, zumindest kaum. Das lasse ich mir auf keinen Fall bieten’, dachte Angel wütend und um das kundzutun richtete er sich verärgert auf. „Was bildest du dir eigentlich ein, glaubst du ich…“

„Und wenn ich dich darum bitte, Angel Liam?“ widersprach Spike mit dunkler, sinnlicher Stimme und Angel war verloren, willenlos bei dem Blick in diese ozeanblauen Augen und ohne Erwiderung folgte er der Bitte und präsentierte sich bäuchlings dem Blonden. Der grinste über die Reaktion des Architekten, genoss die Macht, die er über ihn hatte, und  griff er nach der Dose Heilsalbe, welche Skip vorsorglich in eine ihrer Satteltaschen verpackt hatte, und die Spike unbemerkt von Angel in den Sand neben sich gestellt hatte, als er sich gleich zu Anfang vor ihm niederkniete.

Spike bebte vor Erwartung, sein Penis ragte schon schmerzhaft auf und Lusttropfen glitzerten darauf. Er konnte sich kaum noch beherrschen, dennoch nahm er sich zurück, er wusste nicht genau warum, aber Angel war etwas besonderes, jemand, für den er wollte, dass es ein besonderes Erlebnis wurde und instinktiv war ihm klar, dass auch auf ihn selbst etwas Einmaliges zukam.

Daher beugte er sich noch einmal über Angel um begierig seinen Mund zu erobern. Wieder begann ein erregendes Zungenspiel, beide stöhnen in den Mund des jeweils anderen, die Luft knisterte vor Spannung, doch plötzlich brach Spike den Kuss und keuchte ein „Bloody hell“, griff zur Wasserflasche und schüttete sich die Flüssigkeit über den Kopf, um sich schnellstens abzukühlen, den fast wäre er gekommen ohne von Angel überhaupt intim berührt worden zu sein. So etwas war ihm noch nie passiert und er schüttelte energisch den Kopf, um sich in den Griff zu kriegen. Angel bemerkte es amüsiert, als er die ganze Szene beobachtete, indem er seinen Kopf zu Spike wandte. ‚Der Kleine ist doch nicht so cool wie er tut“, dachte er grinsend, doch seine Gesichtszüge erstarrten, als Spike die kühle Creme auf seinem Hintern verteilte und sorgfältig einmassierte, mit seinen Fingern auch zwischen die Pobacken fuhr und den zarten Eingang stimulierte, worauf Angel sich sofort verspannte.

 Er hatte es nie sonderlich gemocht, wenn ein anderer die Führung übernahm, auch genoss er es bisher nicht besonders, genommen zu werden, weil kein besonderes Gefühl in ihm dabei aufkam, aber als Spike Küsse auf seinem Rücken verteilte und geduldig weitermachte, lockerte Angel seine Muskeln und Spike konnte mühelos mit einem Finger eindringen, bald mit einem zweiten den engen Muskelring dehnen und Angel begann es zu genießen.

Spike zitterte vor Anspannung, er war mit seiner Selbstbeherrschung am Ende und so zog er seine Finger zurück, tat reichlich Creme auf seinen Penis und verteilte sie rasch, bevor er vorsichtig in Angel ein kleines Stück eindrang, um sich langsam ganz zu versenken und lustvoll aufzustöhnen. „Gott, du bist so heiß Peaches, so eng“, knurrte er überwältigt, fasste Angels Hüfen und zog ihn höher, begann sich langsam zu bewegen und als er dann die kleine Erhöhung in Angel auf seinem Peniskopf fühlte, stieß er nach vorne.

„Spike!“ Keuchte Angel und riss die Augen auf. ‚Penn hatte sich niemals bemüht diesen Punkt in mir zu treffen, aber dieser Mann…’ Gott, er tat es immer wieder und sensationelle Stromstöße durchfluteten Angels Körper, er wollte mehr davon und die Langsamkeit, mit der sich der Blonde bewegte, machte ihn fast verrückt. „Spike… bitte…“ Angel fasste seine eigne Erektion, begann sie frenetisch zu reiben und stemmte sich Spikes Bewegungen entgegen, der sich augenblicklich schneller bewegte, mit der einer Hand Angels Hüfte festhielt und die andere über Angels legte, um das feste Fleisch synchron zu seinen Stoßbewegungen zu bearbeiten. Spikes Stöhnen ging in ein Keuchen über, die Penetration in dem engen Kanal ließ ihm fast die Sinne schwinden, eine feine Schweißschicht bedeckte seinen Körper, immer schneller bewegte er sich, fühlte wie sich seine Hoden zusammenzogen und wusste, er würde nicht mehr lange durchhalten und er keuchte Angels ins Ohr. „Komm mit mir.“

Kaum hatte dieser die Worte vernommen, zuckten seine inneren Muskeln um Spikes Schwanz und Beide schrieen in Ekstase, als sie ihr Höhepunkt überrollte.

„Jetzt bist du versorgt“, grinste der Blonde und schmiegte sich eng an Angel.

Angel hatte seinen Kopf auf Spikes Bauch gebettet und dieser spielte mit seien Haaren.

Befriedigt und erschöpft hingen sie ihren Gedanken nach, während der Wüstenwind ihre erhitzten Körper kühlten.


(Pic von spikeschild)

‚Daran könnte ich mich gewöhnen’, dachte Spike zufrieden. Es fühlte sich wunderbar an Angel zu kraulen, ihn hier liegen zu haben, nicht alleine zu sein. ‚Ich wusste das mit Angel ist es etwas besonderes, kein „nur“ poppen, es war mehr als das. Ich denke ich werde ihn behalten. Peaches ist großartig, bis auf die paar kleinen Macken, aber damit kann ich leben.’

Angel dachte darüber nach was passiert war, während er mit geschlossenen Augen dalag und es genoss, wie seine sonst korrekten Haare von dem Blonden durcheinander gebracht wurden. Amüsiert stellte er fest, dass es ihn nicht störte, im Gegenteil, es fühlte sich gut an. Der Blonde war nervig, unberechenbar und hatte ihn benutzt, indem er einfach über ihn bestimmte, sich nahm was er wollte und erstaunlicher Weise fühlte sich Angel behütet und beschützt wie niemals zuvor. Angel dachte über das Wort benutzt nach und stellte fest, dass es in diesem Fall nicht zutreffend war. Spike hatte ihm genauso viel gegeben, wie er sich selbst nahm, mehr eigentlich, denn er hatte ihn verwöhnt in jeder erdenklichen Weise, das konnte man auf keinen Fall benutzt nennen, eher den starken Partner, den Angel sich immer gewünscht hatte. ‚Aber er ist nicht mein Partner oder Gefährte und das ist gut so, denn ich muss ihn nur ansehen, um zu wissen, dass er niemals treu sein kann. So wie er aussieht, er ist zu perfekt, das Gesicht und  diese Augen, von dem Körper ganz zu schweigen. Die Kerle sind mit Sicherheit verrückt nach ihm und bei dem Ego, das Spike hat, ist er sicher empfänglich dafür. Das könnte ich nicht noch mal ertragen. Niemals wieder.’